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Assassin’s Creed Hexe: Ubisoft schickt uns wohl nach Würzburg

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Bei Assassin’s Creed Hexe wird es langsam unheimlich konkret. Ein neuer Leak nennt angebliche Details zu Setting, Hauptfigur und Gameplay. Demnach soll Ubisofts düsterer Serienteil hauptsächlich im Würzburg des Jahres 1625 spielen. Also mitten in einer Zeit, in der Hexenverfolgung, Angst, Aberglaube und Machtmissbrauch ziemlich hässlich ineinandergriffen. Ubisoft hat Assassin’s Creed Codename Hexe bereits 2022 angekündigt, seitdem aber kaum handfeste Informationen veröffentlicht. Klar ist nur: Das Spiel soll ein dunklerer, ungewöhnlicherer Ableger der Reihe werden.

Würzburg statt Salem

Laut dem aktuellen Leak soll Würzburg der zentrale Schauplatz von Assassin’s Creed Hexe werden. Das ist deutlich spannender als Salem. Würzburg war historisch tatsächlich einer der Orte, die besonders stark mit Hexenverfolgungen in Verbindung stehen. Für ein Assassin’s Creed wäre das ein ziemlich starkes Setting: enge Gassen, kirchliche Macht, Misstrauen, Denunziation, Wälder und Menschen, die aus Angst alles glauben. Der Leak spricht vom Jahr 1625. Damit würde Ubisoft den Titel mitten in die frühe Neuzeit setzen.

Anika, Ezio und die alte Auditore-Leine

Die Hauptfigur soll laut Leak Anika heißen. Frühere Platzhalter sollen noch den Namen Elsa verwendet haben. Besonders interessant: Anika wird angeblich als Nachfahrin von Claudia Auditore beschrieben. Damit hätte Ubisoft eine direkte Verbindung zur wohl bekanntesten Familie der Serie. Laut den durchgesickerten Angaben soll auch Ezio auftauchen. Unklar bleibt, in welcher Form. Denkbar wäre eine Erinnerung, Vision, Animus-Sequenz oder eine andere Krücke.

Mehr Stealth, mehr Horror, weniger Heldentourismus

Spielerisch klingt Assassin’s Creed Hexe nach einem bewussten Schritt weg vom reinen Open-World-Abhaken. Der Leak nennt einen stärkeren Fokus auf Stealth, Verfolgung und Überleben. Anika soll offenbar nicht einfach als klassische Assassinin durch die Gegend metzeln, sondern in einer feindlichen Umgebung agieren, in der der Vorwurf der Hexerei zur ständigen Bedrohung wird. Genannt werden außerdem Ritualorte, gestohlene Relikte, Blutpakte, Giftmischungen und Waldgebiete. Dazu soll es eine Fähigkeit geben, mit der sich die Spielfigur schnell von Baum zu Baum bewegen kann.

Release bleibt offen

Einen offiziellen Termin gibt es weiterhin nicht. Berichte sprechen von einem möglichen Release im Jahr 2027, teils wird Juni 2027 genannt, teils ein späteres Fenster.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

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