Gaming

Stranger Than Heaven: Das neue RGG-Spiel wird größer als gedacht

Stranger Than Heaven ist nicht einfach „das nächste Spiel von den Yakuza-Machern“. Ryu Ga Gotoku Studio und Sega bauen hier offenbar ihr bislang größtes Drama: fünf Jahrzehnte, fünf japanische Städte, ein Hauptcharakter zwischen Herkunft, Gewalt, Musik und Unterwelt. Klingt überladen. Ist bei RGG aber meistens genau der Punkt.

Das Spiel soll im Winter 2026 für Xbox Series X|S und PC erscheinen, unterstützt Xbox Play Anywhere und landet direkt zum Start im Xbox Game Pass. Eine Steam-Seite existiert ebenfalls, dort wird der Titel aktuell noch ohne konkretes Datum geführt. PlayStation 5 wird von Sega ebenfalls als Plattform genannt.

Makoto Daito steht im Mittelpunkt

Die Geschichte beginnt mit Makoto Daito, einem Jungen mit japanischer Mutter und amerikanischem Vater. Nach dem Tod seiner Eltern wächst er in San Francisco auf, wird wegen seiner Herkunft ausgegrenzt und schleicht sich schließlich als blinder Passagier auf ein Schiff nach Japan. Damit startet keine kleine Coming-of-Age-Nummer, sondern eine Saga, die sich über rund 50 Jahre zieht. RGG Studio zeigt Makoto nicht nur als Schläger, sondern auch als Musiker. Eine zentrale Rolle spielt Orpheus, dargestellt von Snoop Dogg.

Fünf Städte, fünf Epochen

Stranger Than Heaven springt durch mehrere Zeitabschnitte. Xbox nennt unter anderem Kokura 1915, Kure 1929, Minami in Osaka 1943, Atami 1951 und Shinjuku beziehungsweise Kamurocho 1965. Damit bewegt sich das Spiel durch sehr unterschiedliche Phasen Japans: Vorkriegszeit, Kriegsjahre, Nachkriegsordnung und schließlich das urbane Japan der 60er.

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Musik wird ein eigenes System

Neben Kämpfen und Geschichte setzt Stranger Than Heaven stark auf Musik. Makoto kann Geräusche aus der Umgebung sammeln und daraus eigene Songs bauen. Dazu gehören Alltagsklänge, Geräusche aus Städten und sogar Sounds aus Kämpfen. Daraus entstehen später Auftritte, Setlists und Bühnenmomente. Genau das macht die Spiele des Studios oft aus: Man kommt wegen der düsteren Hauptgeschichte und bleibt dann hängen, weil irgendein Nebenmodus plötzlich viel zu ernst genommen wird.

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Das Kampfsystem wird körperlicher

Auch beim Kampfsystem geht RGG neue Wege. Laut Xbox steuert man Makotos Körperseiten getrennt. Linke und rechte Seite werden also stärker ins eigentliche Prügelsystem eingebunden. Blocks, Konter und Angriffe sollen dadurch direkter und wuchtiger wirken. Waffen wie Messer, Hämmer oder Katanas spielen ebenfalls eine Rolle.

Mehr als ein Yakuza-Nachfolger

Spannend bleibt die Frage, wie nah Stranger Than Heaven wirklich an Like a Dragon beziehungsweise Yakuza liegt. Offiziell wird der Titel als neues Spiel von RGG Studio positioniert. Gleichzeitig schreit fast alles nach geistiger Verwandtschaft: Unterwelt, Japan, Jahrzehnte-Drama, Kamurocho, Prügeleien, seltsame Nebenmechaniken. PC Gamer beschreibt das Spiel sogar als etwas, das sehr stark wie ein Yakuza-Prequel wirkt.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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