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Vivarium zeigt sich erneut: Wie ein kleiner Ghibli-Film im Terrarium

Vivarium hat sich beim Xbox Games Showcase 2026 erneut gezeigt und dürfte dabei vor allem die Leute abgeholt haben, die zwischen Doom, Gears und Fallout kurz mal etwas fürs Herz brauchten. Das Adventure setzt auf einen handgezeichneten Look, der stark an klassische japanische Animationsfilme erinnert. Also weniger Explosionen, mehr warme Farben, seltsame Orte und dieses Gefühl, als könnte hinter der nächsten Tür entweder ein netter Nachbar oder ein kleines Trauma warten.

Das Spiel beschreibt sich als storygetriebenes Adventure in einer geheimnisvollen Terrarium-Welt. Im Mittelpunkt steht Jenny, die in einem abgelegenen Ranchhaus lebt. Doch die Welt ist nicht so harmlos, wie sie zunächst aussieht. Der große Baum im Zentrum des Terrariums ist abgestorben, ein neuer Spross wächst nach und Jenny muss den Bewohnern helfen, Rätsel lösen und Stück für Stück mehr über diese seltsame Welt erfahren.

Spielerisch setzt Vivarium auf Erkundung, Gespräche, kleinere Aufgaben und Charaktergeschichten. Die Entwickler nennen als Ansatz eine Erweiterung des klassischen RPG-Dorfgefühls, wie man es etwa aus Spielen wie Stardew Valley kennt. Nur eben mit deutlich mehr handgezeichneter Anime-Stimmung und weniger Gemüsebeet-Buchhaltung. Jede Interaktion wirkt bewusst warm und detailverliebt, was dem Spiel einen angenehm eigenen Rhythmus gibt.

Besonders auffällig bleibt der Stil. Vivarium orientiert sich an klassischer Animation aus Japan der 70er- und 80er-Jahre und setzt auf handgemalte Umgebungen sowie Cel-Animation. Das Ergebnis sieht nicht nach dem nächsten glatten Indie-Baukasten aus, sondern nach einem kleinen Film, in dem man selbst herumläuft. Genau dadurch fällt der Titel zwischen all den lauten Blockbustern angenehm auf.

Ein konkreter Veröffentlichungstermin wurde weiterhin nicht genannt. Vivarium bleibt damit vorerst eines dieser Spiele, die man sich auf die Merkliste packt, weil sie nicht nach Marketing-Schablone riechen. Kleine Welt, großer Baum, komische Bewohner, hübscher Stil. Manchmal reicht das völlig.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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