
Aral pulse senkt Ladepreise: Der Klassik-Tarif wird endlich etwas günstiger
Aral pulse dreht an den Preisen für das Laden von E-Autos. Ausnahmsweise geht es dabei nicht in die Richtung, bei der man nach dem Ladevorgang kurz überlegt, ob man gerade Strom zapft oder jemanden neautragt hat auf dem Hometrainer den Dynamo anzutreiben. Der Klassik-Tarif wird günstiger.
Im eigenen Aral-pulse-Netz kostet das Laden im Klassik-Tarif jetzt 0,62 Euro pro kWh an DC-Ladesäulen mit mehr als 50 kW. An DC-Ladepunkten mit 50 kW oder weniger werden 0,52 Euro pro kWh fällig. AC-Laden mit bis zu 22 kW kostet im Klassik-Tarif nun 0,47 Euro pro kWh.
Sieben Cent weniger pro Kilowattstunde
Die Preissenkung fällt in allen drei Leistungsklassen gleich aus: sieben Cent weniger pro Kilowattstunde. Das klingt erst einmal nicht nach Revolution, macht sich bei größeren Ladevorgängen aber durchaus bemerkbar. Wer zum Beispiel 50 kWh lädt, spart im Vergleich zur vorherigen Preisstruktur 3,50 Euro.
Extra-Tarif bleibt günstiger für Vielnutzer
Unverändert bleibt der Extra-Tarif. Hier verlangt Aral pulse weiterhin 2,99 Euro monatliche Grundgebühr. Dafür kostet das Laden im eigenen Netz 0,54 Euro pro kWh an DC-Ladesäulen über 50 kW, 0,46 Euro pro kWh an DC-Ladepunkten bis 50 kW und 0,41 Euro pro kWh beim AC-Laden bis 22 kW. Für Gelegenheitslader dürfte der günstigere Klassik-Tarif reichen. Wer regelmäßig bei Aral pulse lädt, sollte trotzdem kurz rechnen. Ab einer gewissen Menge Strom im Monat holt der Extra-Tarif die Grundgebühr wieder rein. Mathe am Ladepunkt, das erotische Vorspiel der Elektromobilität.
Ad-hoc bleibt teurer
Wer ohne Registrierung direkt an der Säule per Kreditkarte, Webshop oder App ohne Tarif lädt, zahlt weiterhin mehr. Der Ladesäulentarif liegt bei 0,79 Euro pro kWh für DC über 50 kW, 0,69 Euro pro kWh für DC bis 50 kW und 0,59 Euro pro kWh für AC bis 22 kW. Der ADAC e-Charge Tarif bleibt ebenfalls bestehen und kostet im Aral-pulse-Netz 0,55 Euro pro kWh. Damit liegt er bei schnellen DC-Ladern knapp über dem Extra-Tarif, aber unter dem Klassik-Tarif.
Endlich mal Bewegung nach unten
Die neue Preisstruktur macht Aral pulse im Klassik-Tarif wieder ein Stück attraktiver. Besonders erfreulich ist, dass die Senkung nicht nur für eine einzelne Ladeart gilt, sondern für AC, DC und HPC gleichermaßen. Natürlich bleibt öffentliches Laden weiterhin ein kleines Tariflabyrinth mit App, Karte, Abo, Roaming und Preisvergleich. Aber diesmal zeigt der Pfeil wenigstens nach unten. Und ganz ehrlich: In diesem Markt ist das schon fast so selten wie eine freie Ladesäule direkt vor dem Bäcker.
Aktuelle Aral pulse-Tarife im Überblick
| Ladesäulentarif | Klassik-Tarif | Extra-Tarif | ADAC e-Charge Tarif | |
|---|---|---|---|---|
| Kreditkarte am Payment Terminal, Webshop, Aral pulse App ohne Registrierung bzw. Tarif | Aral pulse App oder Ladekarte mit Registrierung | Aral pulse App oder Ladekarte mit Registrierung und monatlicher Grundgebühr | Registrierung im ADAC e-Charge Tarif in der Aral pulse App | |
| Aral pulse Netzwerk | ||||
| DC (mehr als 50 kW) | 0,79 €/kWh | 0,62 €/kWh | 0,54 €/kWh | 0,55 €/kWh |
| DC (50 kW oder weniger) | 0,69 €/kWh | 0,52 €/kWh | 0,46 €/kWh | 0,55 €/kWh |
| AC (22 kW oder weniger) | 0,59 €/kWh | 0,47 €/kWh | 0,41 €/kWh | 0,55 €/kWh |
| Monatliche Grundgebühr | – | – | 2,99 € | – |
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