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Apple Creator Studio erhält KI-Updates für Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro

News zu Apple

Apple hat neue Updates für Apple Creator Studio vorgestellt. Die Sammlung aus Kreativapps wird stärker miteinander verzahnt und erhält mehrere KI-gestützte Funktionen für Video, Bildbearbeitung, Präsentationen, Dokumente und Musikproduktion. Die Aktualisierungen stehen ab sofort für bestehende Abonnent:innen ohne zusätzliche Kosten bereit. Ein Überblick.

Im Mittelpunkt steht Final Cut Pro, das auf Mac und iPad neue Werkzeuge für schnellere Workflows bekommt. Dazu gehört die Funktion „Untertitel generieren“, die mithilfe von On-Device-KI Audiospuren automatisch transkribiert und die Untertitel direkt passend in der Timeline platziert. Schrift, Farbe, Position und Animationen lassen sich anschließend anpassen. Ebenfalls neu ist die „Bearbeitungs-Erkennung“. Final Cut Pro kann gerenderte Videos analysieren und wieder in einzelne Clips auf der Timeline aufteilen. Das soll vor allem dann helfen, wenn bestehende Schnitte überarbeitet oder schnell neue Kurzfassungen für soziale Netzwerke erstellt werden sollen.

Auf dem Mac kommt zusätzlich „Auto Mask“ hinzu. Die Funktion erkennt per On-Device-KI bestimmte Elemente im Videomaterial, darunter Haut, Haare, Himmel, Laub oder Kleidung. Diese Bereiche können anschließend isoliert und mit Effekten oder Farbkorrekturen bearbeitet werden. Auto Mask ergänzt dabei die bereits vorhandene Magnetische Maske. Auch der Farbabgleich wurde überarbeitet. Final Cut Pro soll Aufnahmen nun natürlicher und präziser an ein Referenzbild angleichen können. Mit „Erweitertes Trimmen“ lassen sich außerdem einzelne Anfangs- und Endframes genauer bearbeiten. Updates gibt es auch für Motion und Compressor. Motion unterstützt nun Vektorgrafiken nativ, damit diese unabhängig von der Auflösung scharf bleiben. Die neue Funktion „Ebenen verteilen“ soll komplexe Animationen schneller vorbereiten. Compressor erhält unter anderem einen Immersive Metadata Viewer, Unterstützung für das 180-Grad Apple Projected Media Profile für Apple Vision Pro sowie eine Anaglyph-Ansicht für stereoskopische Videovorschauen.

Final Cut Camera für iPhone und iPad wird ebenfalls erweitert. Die App unterstützt nun Clean HDMI Out, wodurch ein unverändertes Videosignal an externe Monitore oder Recorder ausgegeben werden kann. Hinzu kommt eine erweiterte ProRes-Unterstützung inklusive ProRes LT. Außerdem lässt sich digitaler Zoom deaktivieren, damit Aufnahmen die volle optische Auflösung nutzen. Eine wichtige Rolle spielt außerdem Pixelmator Pro. Die App ist künftig enger mit Final Cut Pro, Keynote, Pages und Numbers verbunden. In Final Cut Pro können Nutzer:innen ausgewählte Bilder direkt an Pixelmator Pro senden, dort etwa Thumbnails oder Social-Media-Grafiken erstellen und die Inhalte anschließend wieder in die Timeline übernehmen.

Apple Creator Studio
© Apple Inc.

Auch in Keynote, Pages und Numbers lassen sich platzierte Bilder direkt in Pixelmator Pro öffnen und bearbeiten. Änderungen werden automatisch im jeweiligen Dokument gespeichert. Zusätzlich können Nutzer:innen in Pixelmator Pro sowie in Keynote, Pages und Numbers vektorisierte Formen generieren und für spätere Projekte in einer eigenen Sammlung ablegen. Pixelmator Pro erhält außerdem Zugriff auf Bildgenerierung per natürlicher Sprache und den Content Hub. Dort finden Nutzer:innen kuratierte Fotos, Grafiken, Formen und Illustrationen für neue Designs.

Keynote, Pages und Numbers bekommen weitere Einzelupdates. Keynote erhält neue Übergänge und Erweiterungen. Pages auf iPhone und iPad bekommt „Auto-Hyphen“ sowie die Möglichkeit, nicht druckbare Zeichen sichtbar zu machen oder auszublenden. Numbers soll die Arbeit mit umfangreichen Tabellen erleichtern, indem einzelne Blätter ausgeblendet oder farblich markiert werden können. Auch Logic Pro für Mac und iPad wird aktualisiert. Die überarbeitete Akkord-ID soll Harmonien präziser erkennen, darunter erweiterte Akkorde und Inversionen. Das soll den Session Playern helfen, Akkordwechsel schneller und zuverlässiger umzusetzen.

Neu ist außerdem ein Producer Project zu „Shoulda Never“ von Khris Riddick-Tynes. Die komplette Logic-Pro-Session enthält Mehrspur-Aufnahmen, MIDI-Performances und Gesangsaufnahmen in ihrer ursprünglichen Form und soll Einblicke in eine professionelle Produktion geben. Für Logic Pro und MainStage wird Alchemy um einen neuen granularen Synchronisationsmodus erweitert. Ergänzend dazu erscheint das Granular Alchemy Sound Pack mit Loops und Presets für den neuen Modus. Beat Breaker erhält zudem neue Filter- und Pan-Modi sowie zusätzliche Zufallssteuerungen für rhythmische Variationen.

Quelle: Pressemitteilung

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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