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Gamescom 2026: Anreise-Chaos droht – diese Baustellen und Sperrungen solltet ihr kennen

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Hunderttausende Gaming-Fans strömen zur Gamescom nach Köln – doch ausgerechnet während der Messe wird die Anreise für viele Besucher zur Geduldsprobe. Baustellen, unterbrochene Stadtbahnlinien und Ersatzbusse sorgen dafür, dass einige der normalerweise bequemsten Wege zur Koelnmesse 2026 deutlich komplizierter werden. Wer einfach wie gewohnt in Köln in die nächste Bahn steigt und auf eine problemlose Fahrt nach Deutz hofft, könnte eine unangenehme Überraschung erleben. Besonders die wichtigen KVB-Linien 1, 7 und 9 sind von umfangreichen Bauarbeiten betroffen.

Ausgerechnet zur Gamescom: Wichtige Bahnlinien fallen teilweise aus

Die Einschränkungen treffen einige der meistgenutzten Verbindungen zwischen der Kölner Innenstadt und dem rechtsrheinischen Stadtgebiet.

Die Linie 1 fährt aus Richtung Weiden West lediglich bis zum Heumarkt. Wer weiter Richtung Messe oder Bensberg möchte, muss auf andere Verbindungen beziehungsweise den Ersatzverkehr ausweichen. Der Ersatzbus 101 übernimmt Teile der Strecke zwischen Neumarkt und Bensberg.

Auch bei der Linie 9 wird es kompliziert. Aus Richtung Sülz endet die Fahrt bereits am Heumarkt. Auf der anderen Rheinseite verkehren Bahnen zwischen Königsforst und Bahnhof Deutz/Messe. Zusätzlich fährt der Ersatzbus 109 zwischen Neumarkt und Koelnmesse.

Die Linie 7 trifft es ebenfalls: Aus Richtung Frechen ist am Neumarkt Schluss. In Richtung Zündorf übernimmt der Ersatzbus 107.

Was außerhalb eines Großevents schon ärgerlich wäre, könnte während der Gamescom besonders unangenehm werden. Denn wenn sich morgens zehntausende Besucher gleichzeitig auf den Weg zur Messe machen, können selbst kleinere Verzögerungen schnell für volle Bahnsteige, überfüllte Ersatzbusse und längere Wartezeiten sorgen.

Ersatzbus statt Stadtbahn: Hier könnte es eng werden

Gerade Ersatzbusse dürften zu den neuralgischen Punkten der Anreise gehören. Sie haben weniger Kapazität als die Stadtbahnen und teilen sich außerdem den Straßenverkehr mit Autos, Taxis und Lieferfahrzeugen. Wer zu einer bestimmten Uhrzeit auf der Messe sein muss, sollte deshalb keinesfalls auf Kante planen. Ein voller Ersatzbus, ein verpasster Anschluss oder dichter Verkehr kann schnell dafür sorgen, dass aus zehn Minuten Verspätung eine deutlich längere Verzögerung wird.

Besonders kritisch dürfte es morgens kurz vor Öffnung der Gamescom und am Abend nach Messeschluss werden.

Die vielleicht wichtigste Alternative: Linien 3 und 4

Zum Glück gibt es einen vergleichsweise einfachen Ausweg.

Die Stadtbahnlinien 3 und 4 sind von den großen Einschränkungen nicht betroffen und fahren weiterhin zur Haltestelle Koelnmesse. Für viele Besucher könnten sie damit zur wichtigsten Alternative werden. Von dort erreicht ihr insbesondere den Eingang Ost und den nördlichen Bereich des Messegeländes. Wer aus der Kölner Innenstadt kommt, sollte deshalb prüfen, ob sich die Route über eine dieser beiden Linien anbietet.

Gerade wenn sich an den Ersatzbussen lange Schlangen bilden, kann dieser Umweg am Ende sogar schneller sein.

Köln Messe/Deutz bleibt der wichtigste Anlaufpunkt

Am unkompliziertesten dürfte für viele Besucher weiterhin die direkte Fahrt zum Bahnhof Köln Messe/Deutz sein. Der Bahnhof liegt unmittelbar neben dem Messegelände und wird von S-Bahnen, Regionalzügen und verschiedenen Fernverkehrszügen angefahren. Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Eingang Süd der Koelnmesse.

Wer am Kölner Hauptbahnhof ankommt, kann normalerweise mit S-Bahn oder Regionalzug einfach eine Station über den Rhein nach Deutz fahren. Doch auch hier gilt: Unbedingt kurz vor der Fahrt noch einmal die aktuelle Verbindung prüfen. Baustellen und kurzfristige Änderungen können gerade im dicht befahrenen Kölner Bahnverkehr zusätzliche Probleme verursachen.

Notfall-Alternative: Zu Fuß über den Rhein

Wenn am Hauptbahnhof gar nichts mehr geht oder die Bahnsteige völlig überfüllt sind, gibt es noch eine überraschend praktische Alternative: laufen. Vom Kölner Hauptbahnhof führt der Weg über die Hohenzollernbrücke direkt nach Deutz. Der Fußweg ist zwar deutlich länger als die Fahrt mit der Bahn, kann bei massiven Verzögerungen aber durchaus die stressfreiere Lösung sein.

Und immerhin gibt es auf dem Weg noch einen ziemlich guten Blick auf Rhein und Kölner Skyline.

100.000 Gamescom-Besucher pro Tag treffen auf den normalen Berufsverkehr

Das eigentliche Problem ist allerdings nicht nur die Baustelle. Während der Gamescom treffen jeden Tag enorme Besucherströme auf den ohnehin schon starken Kölner Berufs- und Pendlerverkehr. Die KVB rechnet während der Messe mit rund 100.000 Gamescom-Besuchern und Beschäftigten pro Tag, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Entsprechend voll kann es besonders rund um Hauptbahnhof, Neumarkt, Heumarkt und Deutz werden.

Wer morgens erst wenige Minuten vor einem wichtigen Termin losfährt, spielt deshalb ein ziemlich riskantes Spiel.

Plant deutlich mehr Zeit ein

Für die Gamescom 2026 gilt deshalb mehr denn je: Lieber zu früh als zu spät. Wer einen Termin auf der Messe, einen Pressetermin, ein Treffen mit Freunden oder einen fest gebuchten Zug für die Rückfahrt hat, sollte einen großzügigen Zeitpuffer einplanen. Im schlimmsten Fall seid ihr eine halbe Stunde früher da. Im besten Fall verhindert genau diese halbe Stunde, dass ihr zwischen überfüllten Bahnsteigen und Ersatzbussen hektisch versucht, doch noch rechtzeitig zur Messe zu kommen.

Vor der Abfahrt unbedingt die Verbindung prüfen

Auch wenn ihr eure Route bereits einige Tage vorher geplant habt, solltet ihr sie am Morgen der Anreise noch einmal kontrollieren. Gerade bei größeren Baustellen können sich Abfahrtszeiten, Haltestellen und Ersatzverkehre kurzfristig ändern. Die Apps und Verbindungsauskünfte von KVB und Deutscher Bahn sollten deshalb während der Gamescom zu euren wichtigsten Begleitern gehören.

Unterm Strich dürfte die Gamescom-Anreise 2026 für viele Besucher deutlich nerviger werden als gewohnt. Wer die betroffenen Linien kennt, Alternativen wie die Linien 3 und 4 im Hinterkopf behält und ausreichend Zeit einplant, sollte trotzdem ohne größeres Drama zur Messe kommen.

Wer allerdings einfach blind der gewohnten Route folgt, könnte schon vor dem ersten Gamescom-Termin sein ganz persönliches Endgegner-Level erleben.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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