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Und Action! Stuntman: Hollywood auf der gamescom 2026 angespielt

Mehrere Anläufe im chaotischen Filmbusiness

So stimmen unsere Leser ab:

Der gamescom-Termin war hinter verschlossenen Türen bei Saber Interactive angesetzt – Stuntman: Hollywood knüpft fast zwei Jahrzehnte nach dem letzten Teil an und trägt das bekannte Spielkonzept konsequent in lizenzierte Filmwelten. Statt generischer Sets geht es direkt in ikonische Kulissen, die deutlich an große Produktionen erinnern. Unsere Eindrücke aus der Demo.

Gespielt wurde ein Mix aus Strecken, die sich klar an Universal Pictures-Marken wie Jurassic Park, Fast & Furious und Miami Vice anlehnen. Das sorgt nicht nur für Wiedererkennungswert, sondern auch für Abwechslung im Ablauf. Jede Sequenz ist wie eine eigene kleine Filmszene aufgebaut, die in wenigen Minuten abgeschlossen ist – zumindest theoretisch. In der Praxis verlangt das Spiel ein möglichst saubere Ausführung, präzises Timing und oft mehrere Anläufe.

Im Kern bleibt sich das Konzept treu: Als namenloser Stuntfahrer arbeitet ihr eine festgelegte Abfolge von Aktionen ab. Kurz vor jedem Abschnitt blendet das Spiel die nächsten Anforderungen ein – etwa Drifts durch enge Kurven, das Halten einer bestimmten Geschwindigkeit oder gezielte Aktionen wie das Abballern von Objekten. Spielerisch setzt der Titel auf einen gut zugänglichen Mittelweg. Die Fahrphysik ist deutlich arcadelastig, ohne komplett auf Kontrolle zu verzichten. Autos und Motorräder lassen sich präzise steuern, Drifts gehen leicht von der Hand, bleiben aber anspruchsvoll genug, um Fehler sofort zu bestrafen. Genau hier liegt auch der Reiz: Wer auf Highscores spielt, wird viele Versuche investieren müssen – um jede Szene perfekt zu treffen.

Checkpoints sind vorhanden und verhindern, dass man nach jedem Fehler komplett von vorn beginnt. Allerdings könnten sie teilweise enger gesetzt sein, denn viele Abschnitte verlangen eine nahezu fehlerfreie Ausführung über längere Strecken hinweg. Das führt gerade in späteren Szenen zu wiederholten Neustarts – könnte im finalen Balancing noch mehr Feinschliff vertragen.

Technisch lief die gezeigte Version bereits flüssig. Die Steuerung reagiert präzise – Abläufe bleiben selbst in hektischen Momenten stabil. Viel spricht dafür, dass diese Performance auch auf den geplanten Plattformen – PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S – gehalten wird. Auffällig ist zudem die Inszenierung. Dynamische Kameraperspektiven, kurze Zwischensequenzen und filmisch aufgeladene Übergänge vermitteln das Gefühl, tatsächlich Teil einer großen Filmproduktion zu sein. Genau das unterscheidet den neuen Teil deutlich vom Original: Die Kombination aus echten Lizenzen, klaren Stunt-Vorgaben und übertrieben überzeichneter Action gibt dem Spiel eine besondere Identität.

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Einige Inhalte aus den Trailern fehlten in der Demo noch – etwa Szenarien rund um „Zurück in die Zukunft“ oder „Knight Rider“. Trotzdem zeigt der aktuelle Stand bereits klar, in welche Richtung es geht: ein etwas anderes schnelles Action-Rennspiel, das weniger auf offene Freiheit setzt, sondern auf präzise choreografierte Stunt-Sequenzen. Mit dem geplanten Release in 2027 positioniert sich Stuntman: Hollywood als Comeback mit klarer Kante: intensiv gestaltete Level mit hohem Wiederspielwert und ein starker Fokus auf filmreife Momente. Wir sind auf die finale Version gespannt.

Stuntman: Hollywood | Plattform: PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S | Release: 2027 | Publisher: Saber Interactive.

Hier geht es zu unseren weiteren Tests.

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Benny Illgner

Benny Illgner

Redakteur
Tech-Journalist
Seit 20161.735 Artikel305 Tests

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter/Threads unter @IamIllgner an.

Schreibt und lebt nebenher das glorreiche Leben eines Technik-Bloggers. Interessiert sich für technische Spielereien jeglicher Art und spielerische Technik der allgegenwärtigen Videospiel-Konsolen. Primär für Gaming-, Smart Home-Krams und Reviews zuständig. Schlechte Wortspiele in Reviews eingeschlossen.

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