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Clockwork Revolution kommt 2027: Xbox bekommt sein Steampunk-Rollenspiel

Clockwork Revolution hat endlich ein grobes Veröffentlichungsfenster. Das Steampunk-Rollenspiel von inXile Entertainment soll 2027 erscheinen und bleibt auf Konsolen der Xbox vorbehalten. Auf dem PC wird das Spiel ebenfalls veröffentlicht. Dazu kommt der Start direkt im Game Pass. Microsoft bleibt sich also treu: große Eigenproduktion, Tag-eins-Abo, viel Trailer-Bombast und die leise Hoffnung, dass diesmal bitte alles so gut wird, wie es aussieht.

Der neue Auftritt rückte wieder die Stadt Avalon in den Mittelpunkt. Eine viktorianisch angehauchte Metropole voller Maschinen, Zahnräder, Dampf, sozialer Spannungen und sehr ungesunder Machtverhältnisse. Die Welt wirkt bewusst überladen, fast schon dreckig schön. Kein sauberes Fantasy-Königreich, sondern ein Ort, an dem Fortschritt offenbar vor allem denen hilft, die ohnehin schon oben sitzen.

Spieler übernehmen eine frei anpassbare Hauptfigur und bekommen mit dem Chronometer ein Werkzeug in die Hand, das nicht nur hübsch tickt. Mit diesem Gerät lässt sich in die Vergangenheit reisen, um Ereignisse zu verändern. Die Folgen zeigen sich dann in der Gegenwart. Genau hier liegt der eigentlich spannende Punkt von Clockwork Revolution. Es geht nicht nur darum, ein paar Gegner mit Steampunk-Knarre aus dem Weg zu räumen, sondern darum, wie stark die eigenen Eingriffe die Stadt, ihre Bewohner und die Machtstrukturen verändern.

Zeitreisen mit Konsequenzen

inXile verspricht ein Rollenspiel, in dem Entscheidungen mehr sind als Dialogoptionen mit leicht anderem Gesichtsausdruck. Wer in der Vergangenheit eingreift, soll in der Gegenwart sichtbare Spuren hinterlassen. Bezirke können sich verändern, Figuren reagieren anders, gesellschaftliche Zustände kippen. Zumindest ist das der große Anspruch. Und ja, genau an dieser Stelle wird es interessant.

Denn Zeitreise-Mechaniken klingen in Trailern immer fantastisch. In echten Spielen werden sie aber schnell zur Designer-Hölle mit Zahnrädern dran. Wenn Clockwork Revolution dieses Versprechen wirklich einlöst, könnte daraus eines der spannendsten Xbox-Rollenspiele der kommenden Jahre werden. Wenn nicht, bleibt am Ende nur ein hübscher Steampunk-Shooter mit ein paar netten Dialogen. Auch okay, aber dann eben nicht die große Revolution, die der Name so selbstbewusst auf den Tisch knallt.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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