
Digitale Fahrerlaubnis beschlossen: Führerschein aufs Smartphone rückt näher
Der Bundestag hat den Weg für die digitale Fahrerlaubnis freigemacht. Am 26. März 2026 wurde die Novelle des Straßenverkehrsgesetzes beschlossen. Damit schafft der Bund die rechtlichen Grundlagen dafür, dass der Führerschein künftig zusätzlich als digitales Dokument auf dem Smartphone verfügbar sein kann. Geplant ist der digitale Führerschein ausdrücklich als Ergänzung zum klassischen Kartenführerschein, nicht als dessen sofortiger Ersatz.
Der Bundestag hat entschieden, die App kommt aber nicht sofort
Laut Gesetzentwurf sollen erst die Rechtsgrundlagen geschaffen werden, damit der digitale Führerschein in Deutschland eingeführt werden kann. Im Entwurf ist außerdem festgehalten, dass der Kartenführerschein Voraussetzung bleibt, der digitale Nachweis aber von der Pflicht entbinden soll, den Kartenführerschein beim Fahren mitzuführen.
Das Bundesverkehrsministerium peilt für den nationalen digitalen Führerschein weiter eine Einführung bis Ende 2026 an. Die Richtung ist also klar: Deutschland will den Führerschein früher digitalisieren, noch bevor die EU-weite Pflichtlösung bis 2030 greifen soll.
Der Fahrzeugschein ist Deutschland schon einen Schritt voraus
Spannend ist vor allem der Vergleich mit dem Fahrzeugschein. Denn hier ist Deutschland bereits weiter. Der digitale Fahrzeugschein ist über die i-Kfz-App (Android / iOS) schon verfügbar.
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