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Flugtaxi pendelt testweise zwischen JFK und Manhattan

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New York testet gerade, was nach Zukunft klingt, aber ziemlich real über der Stadt hängt: elektrische Flugtaxis. Joby Aviation hat erste Punkt-zu-Punkt-Flüge mit einem eVTOL-Fluggerät zwischen dem Flughafen JFK und mehreren Heliports in Manhattan durchgeführt. Die Strecke, für die man mit dem Auto je nach Verkehr gerne mal eine Stunde oder mehr opfert, soll in der Luft unter 10 Minuten dauern. Klingt nach Science-Fiction mit Boarding-Pass, ist aber Teil eines offiziellen Testprogramms.

Elektrisch, senkrecht, leiser

Bei dem Fluggerät handelt es sich um ein elektrisch betriebenes eVTOL, also ein Flugzeug, das senkrecht starten und landen kann. Es nutzt bestehende Heliports in New York, darunter Downtown Skyport sowie die Standorte West 30th Street und East 34th Street. Genau dort will Joby später auch reguläre Verbindungen anbieten.

Testflüge im echten Luftraum

Die Flüge laufen nicht irgendwo auf einem abgesperrten Testfeld, sondern im kontrollierten Luftraum rund um New York. Genau das macht die Sache spannend. Es geht nicht nur darum, ob das Fluggerät technisch abhebt. Es geht darum, ob solche Maschinen in bestehende Abläufe mit Flughäfen, Heliports, Flugsicherung und Stadtverkehr passen. Joby spricht von einer mehrtägigen Kampagne im Rahmen des eVTOL Integration Pilot Program der FAA. Unterstützt wird das Ganze unter anderem durch die Port Authority of New York and New Jersey.

Vier Passagiere und ein Pilot

Das Joby-Fluggerät ist für vier Passagiere und einen Piloten ausgelegt. Die Maschine soll künftig kurze Stadt- und Flughafenstrecken bedienen. Besonders attraktiv ist dabei natürlich die Verbindung zwischen Manhattan und JFK. Wer New York kennt, weiß: Diese Strecke kann harmlos aussehen und trotzdem den halben Tag auffressen. Genau hier setzen die Flugtaxis an. Komplett autonom ist das Ganze aktuell nicht. An Bord sitzt weiterhin ein Pilot.

Noch kein regulärer Betrieb

Die Demonstrationsflüge sind ein weiterer Schritt Richtung Zulassung und kommerziellem Betrieb. Die FAA-Zertifizierung bleibt der entscheidende Brocken. Erst wenn diese Hürde genommen ist, können solche Dienste wirklich mit zahlenden Passagieren starten.

Joby sieht New York, Los Angeles und Miami als mögliche frühe US-Märkte. Auch international arbeitet die Branche an ersten Einsatzgebieten. Der Druck ist hoch, denn viele Unternehmen versprechen seit Jahren urbane Luftmobilität.

Bildquelle: Joby Aviation, via winfuture

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

Torsten "Pixelaffe" Schmitt

CvD & Evil Genius
3D-Druck, Serien & Filme, Gaming, jede Art von Gadget
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Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen.

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