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House of the Dragon: Was bisher geschah

Zum Start der 3. Staffel haben wir mal ein paar Infos zusammengesucht, damit man nicht debil lächelnd auf dem Sofa sitzen muss, wenn jemand die Serie gerade schaut.

Man muss „Game of Thrones“ nicht gesehen haben, um „House of the Dragon“ zu verstehen. Es hilft, klar. So wie es hilft, bei einer Familienfeier vorher zu wissen, welcher Onkel mit welchem Cousin seit 18 Jahren nicht mehr spricht. Aber zwingend ist es nicht.

Darum geht es bei House of the Dragon

„House of the Dragon“ spielt rund 200 Jahre vor „Game of Thrones“ und erzählt, wie sich das mächtige Haus Targaryen langsam selbst zerlegt. Die Familie sitzt auf dem Eisernen Thron, herrscht über Westeros und besitzt Drachen. Eigentlich eine ziemlich sichere Ausgangslage. Wenn man sich nicht intern so lange gegenseitig ans Bein pinkelt, bis daraus ein Bürgerkrieg wird.

Im Zentrum steht König Viserys I. Targaryen. Er will Frieden, Stabilität und eine saubere Nachfolge. Sein Problem: Er hat eine Tochter, Rhaenyra, die er als Erbin sieht. Viele am Hof akzeptieren das. Andere tun nur so. Denn Westeros ist zwar voll mit großen Worten über Ehre und Treue, aber sobald eine Frau den Thron erben soll, bekommen alte Männer plötzlich Schnappatmung. Rhaenyra wächst damit in eine Rolle hinein, die größer ist als sie selbst. Sie ist nicht nur Prinzessin, sondern politisches Symbol. Ihr Anspruch auf den Thron steht für Veränderung, für den Willen ihres Vaters und für eine Ordnung, die nicht jedem gefällt. Gleichzeitig rückt Alicent Hightower immer stärker ins Machtzentrum. Sie ist eng mit Rhaenyra verbunden, doch ihre Familie, vor allem ihr Vater Otto Hightower, denkt in Einfluss, Bündnissen und Kontrolle. Aus Nähe wird Misstrauen. Aus Misstrauen wird Lagerdenken. Und am Hof reicht ein falscher Blick bekanntlich, damit drei Lords nervös an ihren Erbfolgen herumkneten. Daemon Targaryen, der Bruder des Königs, sorgt zusätzlich für Unruhe. Er ist Drachenreiter, Krieger und ein Mann, der Probleme selten löst, ohne sie vorher hübsch anzuzünden. Er bleibt einer der wichtigsten und unberechenbarsten Faktoren im Machtspiel der Targaryens.

Staffel 1: Der Riss entsteht

Die erste Staffel zeigt, wie aus einer scheinbar klaren Nachfolgefrage ein gefährlicher Konflikt wird. Viserys bestimmt Rhaenyra zur Erbin. Doch über Jahre wachsen Zweifel, Eifersucht, politische Interessen und persönliche Verletzungen.

Staffel 1 springt über längere Zeiträume. Dadurch sieht man, wie Beziehungen kippen, Kinder zu politischen Figuren werden und alte Versprechen an Gewicht verlieren. Es geht weniger um offene Schlachten, sondern um Gespräche, Ehen, Gerüchte und Machtspiele.

Am Ende ist klar: Die Targaryens sind nicht mehr eine geschlossene Herrscherfamilie. Es gibt zwei Lager. Beide glauben, im Recht zu sein. Beide haben Unterstützer. Und beide verfügen über Drachen. Eine fantastische Idee, wenn man Westeros gerne in Brand sehen möchte.

Staffel 2: Der Konflikt bricht auf

Staffel 2 setzt nach dieser Spaltung ein. Die Frage lautet nicht mehr, ob es Streit gibt. Die Frage lautet nur noch, wie weit er eskaliert.

Die beiden Seiten werden als Schwarze und Grüne bezeichnet. Rhaenyra muss nun nicht mehr nur ihren Anspruch verteidigen, sondern als Anführerin handeln. Alicent steht auf der Gegenseite, merkt aber zunehmend, dass Einfluss nicht dasselbe ist wie Kontrolle. Daemon bleibt gefährlich, bekommt aber auch mehr innere Konflikte und Zweifel.

Die zweite Staffel ist stärker auf Krieg ausgerichtet, aber kein Dauerfeuer. Sie zeigt, wie Bündnisse gesucht, Strategien geplant und Drachen als politische Waffen eingesetzt werden. Es brennt nicht in jeder Folge alles nieder. Die Serie lässt den Krieg eher langsam anziehen. Man könnte sagen: Staffel 2 ist das lange Einatmen vor dem großen Feuerstoß.

Was man wissen muss

„House of the Dragon“ erzählt keinen einfachen Kampf Gut gegen Böse. Beide Seiten haben Gründe. Beide Seiten machen Fehler. Und beide Seiten reden sich ein, das Richtige für das Reich zu tun.

Vor Staffel 3 muss man eigentlich nur das wissen: Der Machtkampf der Targaryens ist nicht mehr aufzuhalten. Aus einer Erbfolgefrage wurde ein Bürgerkrieg. Aus Familie wurden Fraktionen. Und aus Drachen wurden nicht mehr nur Symbole, sondern Waffen.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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