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Huawei darf von US-Firmen wieder beliefert werden

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Im Mai hat die USA ein Embargo gegen Huawei verhängt. Dies führte dazu, dass US-Firmen den Smartphone Hersteller nicht mehr mit Chips und anderer Hardware beliefern durfte. Ebenfalls Google durfte Huawei nicht mehr mit Versionen ihres Betriebssystems Android beglücken. Eine Katastrophe für Huawei, da der Hersteller auf die Teile und vor allem Android angewiesen ist.

Viel wurde spekuliert, es gab Gerüchte, dass Huawei genug Hardware eingelagert hätte um eine Durststrecke von einem Jahr zu überstehem. Auch das wohl wirklich exitente Huawei Betriebsystem war wieder im Gespräch. Meine Meinung zu diesem Thema habe ich euch ja in einer Folge von #ausgespeichert mitgeteilt:

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Aus meiner Sicht war Huawei nur ein Opfer der US-Handelspolitik. Da man sie eh schon wegen angeblicher Spionagevorwürfe auf dem Kieker hatte, lag es auf der Hand ihnen und China eins reinzuwürgen. Huawei hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Allerdings hat sich das Blatt nun gewendet. Im Rahmen des G20-Gipfels gab es auch Gespräche zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping, die sich natürlich auch um das Handelsembargo drehten. Donald Trump hat sich danach entschlossen Lieferungen von US-Unternehmen an den chinesischen Technik-Riesen Huawei wieder zuzulassen.

„Ich habe zugestimmt, dass der Verkauf von Produkten weiter erlaubt wird“

, sagte er nach Abschluss des G20-Gipfels in Japan. Auch erwähnte er, dass ein Großteil der Firmen mit dieser Entscheidung icht glücklich waren und so konnte er gleich 2 Parteien glücklich machen (was ein Schlitzohr).

„Auf Bitten anderer Hightech-Unternehmen und von Präsident Xi habe ich mich einverstanden erklärt, dem chinesischen Unternehmen Huawei zu erlauben, Produkte von ihnen zu beziehen, die nicht unsere nationale Sicherheit betreffen“,

erklärte Trump.

Die Aufhebung des Embargos gegenüber Huawei dürfte auch die Intel, Qualcomm und Microsoft glücklich machen, da es sich bei Huawei ganz sicherlich um keinen kleinen Kunden handelte.

Wie geht es mit Huawei nach dem Embargo weiter?

Ganz sicher kann man da sicherlich nicht sein, schließlich ist Trump dafür bekannt auch mal im Affekt zu handeln, aber huawei wird aus diesem Vorfall sicherlich seine eigenen Schlüsse ziehen und versuchen soweit wie Möglich unabhängig von US-Produkten zu werden – auch nehme ich an, dass das hauseigene Betreibssystem weiter vorangetrieben wird. Aber zunächst wird Huawei sich ersteinmal die Wunden lecken und dann mit (noch mehr Energie) weitermachen um es allen richtig zu zeigen. Wie sich das Embargo auf geplante Releases von Geräten auswirkt (Mate 30 Reihe, Huawei X) wird man sehen. Voller Vorfreude Blicke ich daher auf die im September startende IFA auf der Huawei hoffentlich richtig die Muskeln spielen lässt um zu zeigen, dass sie das sind was sie vor dem Embargo waren: der zweitgrößte Smartphonehersteller der Welt.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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