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Meta Glasses starten ab 309 Euro: KI für die Nasenspitze

Meta macht den nächsten Schritt bei seinen Smart-Brillen und bringt mit den „Meta Glasses“ erstmals eine eigene Brillenlinie ohne Ray-Ban- oder Oakley-Branding. Gebaut wird das Ganze weiterhin gemeinsam mit EssilorLuxottica, also dem Konzern hinter Ray-Ban, Oakley und einem ordentlichen Batzen der weltweiten Brillenwelt.

Zum Start gibt es drei Designs: Meta Adventurer, Meta Fury und Meta Glasses by Kylie. Die Adventurer setzt auf eine eher klassische rechteckige Form und kommt in Standard sowie Large. Die Fury ist kantiger und auffälliger. Die Kylie-Variante wurde zusammen mit Kylie Jenner entworfen und wirkt mit ihrer schmalen ovalen Form klar stärker auf Mode als auf „Papa filmt den Urlaub“. Insgesamt spricht Meta von 26 Varianten mit unterschiedlichen Farben, Gläsern und Fassungen. Auch Gläser mit Sehstärke werden unterstützt.

Kamera, Audio und KI statt Display

Die neuen Meta Glasses sind keine AR-Brillen mit Display im Sichtfeld. Sie bleiben eher das, was Meta bereits mit Ray-Ban Meta etabliert hat: Kamera, offene Lautsprecher, Mikrofone, Sprachsteuerung und KI direkt am Kopf. Fotos und Videos lassen sich freihändig aufnehmen, Musik und Anrufe laufen über Open-Ear-Audio, und Meta AI kann per Taste oder Sprache gestartet werden. Meta nennt außerdem Windgeräuschreduzierung, ein Multi-Mikrofon-System und eine Akkulaufzeit von über acht Stunden. Das Ladeetui soll zusätzliche 40 Stunden liefern.

Neu ist vor allem die stärkere KI-Schiene. Die Meta Glasses starten direkt mit Meta AI auf Basis von Muse Spark, einem Modell aus Metas Superintelligence Labs. Die Brille soll besser verstehen, was Nutzer gerade sehen, Fragen beantworten und im Alltag assistieren. Dazu kommen Funktionen wie „Dynamic Photo“, bei der mehrere Bilder aufgenommen und automatisch das beste vorgeschlagen wird. Fußgänger-Navigation per Audio soll folgen, Live-Übersetzung wird um weitere Sprachen erweitert.

Ab 309 Euro in Deutschland

Meta nennt international einen Startpreis von 299 US-Dollar. Für Deutschland werden die Adventurer und Fury ab 309 Euro genannt, die Meta Glasses by Kylie sollen bei 419 Euro starten. Damit liegen die neuen Modelle unter vielen Ray-Ban-Meta-Varianten und drücken das Thema Smart Glasses ein Stück weiter Richtung Massenmarkt. Genau da will Meta hin: weg vom Nerd-Gadget, rein in den Alltag. Oder zumindest dahin, wo Menschen freiwillig eine Kamera im Gesicht tragen und hoffen, dass alle anderen das entspannt finden.

Smart-Brillen mit Kamera bleiben weiterhin ein Datenschutzthema, gerade im öffentlichen Raum. Meta verweist auf Privatsphäre-Einstellungen und Schutzmechanismen, die auch andere Personen respektieren sollen. Trotzdem bleibt der fade Besigeschmack: Eine Brille, die filmen, hören und KI ausführen kann, ist praktisch. Sie ist aber eben auch ein Gerät, bei dem man sehr genau wissen möchte, wann es gerade nur Brille spielt und wann es Daten sammelt.

Die Meta Glasses sind ab sofort in mehreren Ländern erhältlich. Meta selbst nennt unter anderem Meta.com und ausgewählte Händler als Vertriebskanäle.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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