An neun Tagen im Januar verwandelte sich die Messe Stuttgart wieder in einen regelrechten Sehnsuchtsort für alle, die Unterhaltung, Urlaub und Abenteuer suchen – ganz gleich ob Strandträume oder der heiß ersehnte Caravan-Trip. Vom 17. bis zum 25. Januar öffnete die CMT ihre Hallentüren und bot mit ihrer international einmaligen Mischung aus Freizeit- und Tourismusangeboten Menschen aus aller Welt Anlass zum Staunen. Vom ersten ist sie längst nicht mehr nur eine Fachveranstaltung, sondern eine Art gigantisches „Wunderland für Urlaubsideen“ – und das mit beeindruckender Resonanz: Rund „268.000 Besucher:innen“ (laut Messe Stuttgart) strömten in diesem Jahr auf das Stuttgarter Messegelände. Unsere Eindrücke von der CMT 2026.
Die CMT, 1968 als „Motor Sport Freizeit“ gestartet, hat sich über Jahrzehnte hinweg zur heutigen Größe hochgearbeitet und ist heute – nach eigenen Angaben – die „weltweit größte Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit“. Betritt man die Hallen, vermittelt der erste Eindruck, als stünde man mitten in einem umfangreichen Katalog mit Angeboten aus fast jedem Winkel der Erde. Über 1.660 Aussteller:innen präsentierten in diesem Jahr Ideen fürs nächste Reiseabenteuer, vom klassischen Badeurlaub über aktive Fernreisen bis hin zu Freizeitfahrzeugen und Caravaning-Neuheiten.
Schon am Eingang fällt die enorme Vielfalt ins Auge: Einerseits große Reisemessen-Stände zu Ländern, Regionen und Städtetrips, andererseits kilometerlange Reihen von Caravans, Reisemobilen und Outdoor-Equipment. Allein über „1.200 Freizeitfahrzeuge“ waren in Stuttgart ausgestellt – vom kompakten Campervan bis zu luxuriösen Wohnmobilen –, und viele Messegäste nutzten die Gelegenheit, die mobilen vier Wände nicht nur zu begutachten, sondern sogar direkt zu vergleichen und auszuprobieren.
Erstmals war 2026 Angola das Partnerland, präsentierte seine vielfältigen Natur-, Kultur- und Reiseangebote und lockte mit tropischen Klängen, lebhaften Präsentationen und detaillierten Beratungsgesprächen. Parallel dazu standen klassische und neue Reisetrends gleichberechtigt im Fokus: von der „Grand Tour de Catalunya“ über individuelle Fahrrad- oder Wanderreisen bis zu Schiffs- und Kreuzfahrterlebnissen. Besonders der Bereich Self-Building von Freizeitfahrzeugen, also DIY-Umbau und -Ausstattung, war stärker als je zuvor vertreten und wurde durch eine eigene Ausstellungsfläche ergänzt.
Auffällig war auch in diesem Jahr, wie sehr das Publikum die direkte Beratung und Buchung vor Ort suchte: Sowohl große Veranstalter als auch kleinere Spezialreiseanbieter verzeichneten eine hohe Nachfrage nach individuellen Angeboten. Die Ständ der Reiseveranstalter:innen boten – wie im Vorjahr – nicht nur Inspiration, sondern auch konkrete Reiseplanung mit dem möglichen Vorteil exklusiver Messe-Rabatte.
Die Stimmung in den Hallen war lebendig, selbst wenn das Winterwetter in Stuttgart draußen kalt-nass blieb. Unter der Woche blieb die Besucherdichte angenehm und bot Raum für ausgedehnte Gespräche – am Wochenende hingegen füllten sich die Gänge schnell und machten die Messe zu einem dicht bevölkerten Treffpunkt für Reise-, Outdoor- und Freizeitfans.
So war die CMT 2026 nicht nur ein Ort zum Stöbern, sondern wieder ein lebendiges Spiegelbild aktueller Reisetrends: Caravaning-Lust trifft auf Fernweh, neue Mobilitätsformen treffen auf klassische Reisedestinationen. Und für viele zeigte sich einmal mehr, dass der nächste befreiende Urlaub nicht erst weit weg stattfinden muss – er beginnt manchmal gleich hinter der nächsten Messetür.
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