Star Wars Galactic Racer: gamescom-Demo versprüht galaktisches Burnout-Feeling
Möge der Drift mit Euch sein
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Unter den Arcade-Racern auf der gamescom 2026 wirkt „Star Wars: Galactic Racer“ zunächst abseits der Idealline, setzt im Detail aber eigene Akzente. Die spielbare Demo macht schnell klar, worauf das Team abzielt: Zugängliches, schnelles Rennspiel, das sich deutlich an klassischen Sci-Fi-Racern orientiert und gleichzeitig moderne Komfortfunktionen integriert. Einflüsse aus alten Podracer-Spielen sind spürbar, ebenso wie die aggressive Fahrdynamik samt Crash-Feature, das man eher von der „Burnout“-Serie kennt – nur eben in einem Star-Wars-Rahmen.
Schon nach wenigen Metern fällt auf, wie sich die Bolliden verhalten. Sie bringen ein ordentliches Gewicht auf die Strecke, reagieren aber dennoch direkt auf Eingaben. Gerade in Kurven zeigt sich das gut: Drifts lassen sich gezielt einleiten und dienen nicht nur der Kontrolle, sondern laden gleichzeitig einen Boost auf. Wird dieser im richtigen Moment gezündet, schießt das Gefährt richtig mit Schmackes nach vorne. Unterstützt wird das durch Rampen und große Sprünge, die bewusst spektakulär inszeniert sind und regelmäßig für adrenalingesäuerte Tempo-Spitzen sorgen.
Unterschiedliche Fahrzeugtypen sollen eigentlich für Abwechslung sorgen – von Podracern über Speeder Bikes bis hin zu Landspeedern. In der Demo fühlten sich diese allerdings überraschend ähnlich an. Zwar unterscheiden sich etwa Speeder Bikes durch ihre hohe Beschleunigung und geringere Stabilität, doch im direkten Handling bleiben die Unterschiede überschaubar. Selbst mit dem Bike lassen sich sogar noch Podracer von der Strecken jagen. Gerade bei hohen Geschwindigkeiten wird das leichte Heck schnell unruhig, besonders in engen Schikanen. Das kann dazu führen, dass es einen glatt von der Strecke haut.
Als Gegenmaßnahme steht der sogenannte Kinetic Burst zur Verfügung. Auf Knopfdruck wird das Fahrzeug kurz abgebremst, der Driftwinkel reduziert sich deutlich – beim Herausbeschleunigen wird die gespeicherte Energie wieder freigesetzt. In unserer Anspielzeit erwies sich die Funktion als Tücke, weil sie zwar simpel wirkt aber im Handling etwas Einarbeitsungszeit benötigt. Ergänzt wird das durch ein Schadensmodell, das mehr kann als nur optische Lackschäden: Kollisionen hinterlassen sichtbare Spuren, Bauteile lösen sich, und das Fahrverhalten verändert sich spürbar.
Die KI zeigte sich in der kurzen Session durchaus bissig. Kleine Rempler der Kontrahenten gehören zum Standard, nicht jede Kollision geht gut aus – zwei Crashes gegen Uns in kurzer Zeit sprechen für ein recht forderndes Verhalten der Gegner. Zusätzlich gibt es eine Boost-Mechanik, bei der zwischen normalem Geschwindigkeitsschub und einer offensiven Ram-Variante gewechselt werden kann, was gerade im direkten Zweikampf eine Rolle spielt.
Die Strecken selbst verlangen recht viel Aufmerksamkeit. Offene Areale mit wechselnden Untergründen gehen nahtlos in enge Tunnel und schnelle Kurvenkombinationen über. Auch wenn die Demo visuell eher unspektakuläre, öde Wüstenabschnitte zeigte, funktioniert das Streckendesign spielerisch bereits gut. Technisch lieb das Ganze auf der bespielten PlayStation 5 stabil, selbst bei vielen Effekten und Trümmern auf der Strecke.
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Neben dem Einzelspieler planen die Entwickler:innen auch einen kompetitiven Mehrspielermodus, der stärker auf Risiko und kurze, intensive Runs setzt. Entwickelt wird das Spiel von Fuse Games, einem Studio von ehemaligen Criterion-Mitarbeitern – bekanntlich über mehrere Jahre für die zerstörerische „Burnout“-Serie tätig. Bis zum Release ist es nicht mehr lange – schon jetzt hinterlässt Star Wars Galactic Racer einen soliden, wenn auch noch nicht vollständig ausbalancierten Eindruck.
Star Wars: Galactic Racer | Plattform: PlayStation 5, Xbox Series X|S | Release: 2026 | Entwickler: Fuse Games.
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