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Tomb Raider: Legacy of Atlantis soll Laras Zeitlinien zusammenführen

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Tomb Raider: Legacy of Atlantis soll nicht einfach nur Lara Crofts erstes Abenteuer hübscher anmalen und dann als Nostalgie-Paket verkaufen. Der neue Teil will offenbar mehr: Er soll die klassische Tomb-Raider-Zeitlinie mit der moderneren Survivor-Trilogie verbinden.

Im Mittelpunkt steht wieder die klassische Lara Croft. Selbstbewusst, akrobatisch, gefährlich und nicht mehr ganz so sehr damit beschäftigt, überhaupt erst Lara Croft zu werden. Damit grenzt sich Legacy of Atlantis klar von der Survivor-Trilogie ab, in der Lara deutlich verletzlicher und erdiger erzählt wurde. Gleichzeitig soll diese Origin-Geschichte aber nicht einfach ignoriert werden. Stattdessen wird sie zur Vorgeschichte einer erfahreneren Abenteurerin, die näher an der alten Lara liegt.

Spielerisch soll Tomb Raider: Legacy of Atlantis das ursprüngliche Abenteuer von 1996 neu denken. Keine reine 1:1-Neuauflage, sondern eine moderne Interpretation mit überarbeiteten Arealen, neuen Überraschungen, zeitgemäßer Technik und dem alten Kern: Ruinen, Rätsel, Fallen, Akrobatik und natürlich Atlantis. Weil Lara ohne uralte Tempel ungefähr so sinnvoll wäre wie ein Controller ohne Stickdrift. Also theoretisch schön, aber irgendwie unrealistisch.

Interessant ist vor allem die Rolle im größeren Serienplan. Legacy of Atlantis wirkt wie ein Brückenspiel zwischen Nostalgie und Zukunft. Danach soll mit Tomb Raider: Catalyst ein weiterer großer Serienteil folgen, der zeitlich Jahre nach Tomb Raider: Underworld angesetzt ist und die erfahrene Lara weiterführt. Damit versucht Crystal Dynamics offenbar, aus mehreren Lara-Versionen wieder eine zusammenhängende Figur zu machen.

Als Plattformen werden PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2 genannt. Beim Termin kursiert derzeit vor allem Februar 2027, auch wenn frühere Angaben noch von 2026 sprachen. Ganz sauber ist diese Nummer also noch nicht, aber die Richtung ist klar: Lara Croft soll zurückkommen, und zwar nicht als Museumsstück, sondern als moderne Version ihrer alten selbst.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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