
Ein angeblicher Händler-Leak sorgte kurzzeitig für Hoffnung auf baldige Neuigkeiten zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Ein Google-Suchergebnis zu GameStop erweckte den Eindruck, dass die Vorbestellungen für das Remake am 4. August 2026 starten könnten. Daraus entstanden schnell Spekulationen über eine weitere Nintendo Direct.
Inzwischen spricht allerdings vieles dafür, dass die angezeigten Informationen gar nicht zum neuen Zelda-Spiel gehörten. Offenbar hat Google Daten eines anderen Spiels mit dem GameStop-Eintrag zu Ocarina of Time vermischt.
Daten gehörten wohl zu Beast of Reincarnation
Der als zuverlässig geltende Insider NateTheHate weist darauf hin, dass sowohl das Datum als auch der angezeigte Preis zu Beast of Reincarnation passen. Das Action-Rollenspiel erscheint am 4. August und wird in der Standard Edition für 59,99 US-Dollar angeboten.
Damit dürfte sich der vermeintliche Zelda-Leak schlicht als fehlerhaft zusammengestelltes Google-Suchergebnis entpuppt haben. Einen von GameStop bestätigten Starttermin für die Vorbestellungen gab es nicht. Auch Nintendo hat bislang keine neue Präsentation angekündigt.
Release weiterhin für 2026 geplant
Ganz vom Tisch sind baldige Neuigkeiten trotzdem nicht. Nintendo hat das Remake bereits offiziell angekündigt und nennt weiterhin 2026 als Erscheinungsjahr. Das Spiel wird exklusiv für die Nintendo Switch 2 entwickelt. Einen konkreten Veröffentlichungstermin, Preis oder Details zu einer möglichen Collector’s Edition gibt es noch nicht.
Auch richtiges Gameplay hat Nintendo bisher kaum gezeigt. Eine weitere Direct oder eine eigene Zelda-Präsentation in den kommenden Monaten wäre daher durchaus plausibel. Der angebliche 4. August liefert dafür allerdings keinen belastbaren Hinweis mehr.
Der große Vorbestell-Knall war somit wahrscheinlich nur ein digitaler Datenfurz von Google und GameStop. Ocarina of Time kommt weiterhin 2026 – wann wir endlich mehr davon sehen, bleibt aber offen.
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