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Zurück in die Galaxis – Star Wars: The Mandalorian and Grogu ab heute im Heimkino

Unsere Vorstellung zum Heimkino-Release

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Die limitierte Blechbox zu Star Wars: The Mandalorian and Grogu richtet sich schamlos an Sammlerhände. Hier geht es primär um die Haptik des schweren Metallcases und die Optik des exklusiven Artworks. Erst an zweiter Stelle folgt der Inhalt der Discs, die als Kombi aus 4K UHD und klassischer Blu-ray im sprichwörtlichen Karton landen.

Erzählerisch klebt das Ganze eng an den Serienstaffeln. Trotz des zusammengebrochenen Imperiums herrscht in der Galaxis gewohntes Chaos, weil die Neue Republik die Fäden kaum zusammenhalten kann. An allen Ecken flammen Konflikte durch versprengte Imperiale auf. Mando (Pedro Pascal) und Grogu stecken tief in den Turbulenzen dieser Übergangsphase. Das einstige Auftragsverhältnis ist längst Geschichte, stattdessen steht eher die Bindung der beiden im Zentrum.

Heimkino-Fans bekommen in der 4K-Disziplin ordentlich was serviert. Der UHD-Transfer reizt hohe Datenraten voll aus und zieht seine Durchzeichnung vor allem aus Dolby Vision und HDR10. Selbst tiefste Weltall-Schattierungen oder finstere Höhlenszenen blassen nie ins Grau ab, während Triebwerksfeuer, Blasterschüsse und Explosionen extrem leuchtstark herausstechen.

Beim Sound fährt Disney das gewohnte Multi-Spur-Konzept. Die UHD setzt im englischen Original auf Dolby Atmos mit TrueHD-Unterbau, während die Beilagen-Blu-ray den O-Ton in DTS-HD Master Audio 7.1 ausgibt. Beide englischen Fassungen erzeugen massiven Druck, wenn X-Wings durchs Bild sausen, Trümmerteile scheppern oder die Basslinien von Ludwig Göranssons Soundtrack den Raum fluten. Für die deutsche Synchro liegt auf beiden Scheiben Dolby Digital Plus 7.1 an. Zwar fehlt hier etwas die gewaltige Dynamik des englischen Atmos-Pendants, die räumliche Zuordnung in den Schlachten und die Verständlichkeit der Stimmen überzeugen aber trotzdem auf ganzer Linie. Die Blu-ray zieht zwar beim Videobild in dunklen Szenen den Kürzeren, liefert tontechnisch aber ein sehr starkes Fundament.

Mit knapp 132 Minuten fällt die Spielzeit üppig genug aus. Wer nach dem Abspann weiterschauen will, bekommt übrigens Audiokommentare von Jon Favreau sowie kurze Making-of-Happen serviert, die vor allem das Zusammenspiel aus handgemachten Requisiten und Computeranimation aufdröseln.

Ab heute rollt das Steelbook im Pappschuber in den deutschen Handel – je nach Anbieter mit unterschiedlichem Cover-Design. Das Bonusmaterial und das Gehäuse bilden eine nette Beigabe, letztlich überzeugt die Edition aber schlicht als starkes technisches Gesamtpaket für Leute, die ihre Lieblingsreihen lieber ins Regal stellen als nur über mäuserichen Abodienst mit dem Plus im Namen zu streamen.

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Benny Illgner

Benny Illgner

Redakteur
Tech-Journalist
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Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter/Threads unter @IamIllgner an.

Schreibt und lebt nebenher das glorreiche Leben eines Technik-Bloggers. Interessiert sich für technische Spielereien jeglicher Art und spielerische Technik der allgegenwärtigen Videospiel-Konsolen. Primär für Gaming-, Smart Home-Krams und Reviews zuständig. Schlechte Wortspiele in Reviews eingeschlossen.

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GamingSmart HomeAudio
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