
USK Jahresstatistik 2025: Mehr Spiele, klare Trends bei Altersfreigaben
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat ihre Jahresstatistik für 2025 veröffentlicht – und die zeigt klar: Es werden mehr Spiele geprüft, und die Altersfreigaben verschieben sich weiter in Richtung erwachsener Zielgruppen.
Mehr Prüfungen als im Vorjahr
Im Jahr 2025 hat die USK über 3.000 Prüfverfahren durchgeführt. Damit bleibt das Niveau hoch und bestätigt den Trend der letzten Jahre: Der Spielemarkt wächst weiter, sowohl im klassischen Retail-Bereich als auch digital.
Ein Großteil der Prüfungen entfällt inzwischen auf Online- und Downloadtitel, was die zunehmende Bedeutung digitaler Distribution unterstreicht.
USK 12 und USK 16 dominieren
Bei den Altersfreigaben zeigt sich ein klares Bild:

- USK 12 (36,7%) und USK 16 (19,8%) machen den größten Anteil aus
- USK 0 (17,1%) und USK 6 (16.1 %) bleiben stabil, aber deutlich kleiner
- USK 18 (10%) bleibt relevant, wächst aber moderat
Eine Kennzeichnung gänzlich verweigert wurde nur 0,2 % der eingereichten Titel – der prominenteste Fall ist sicherlich das Zombie-Spiel Dying Light: The Beast von Techland das es hierzulande nur in einer zensierten Version gibt.
Digitale Inhalte immer wichtiger
Ein zentraler Punkt der Statistik ist die Verschiebung hin zu digitalen Inhalten. Immer mehr Spiele werden ausschließlich online vertrieben und müssen trotzdem eine Altersfreigabe durchlaufen.
Die USK hat ihre Prozesse in den letzten Jahren entsprechend angepasst und prüft heute deutlich mehr Titel im Download- und Service-Game-Bereich.
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