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The Witcher 3: Wild Hunt ist heute ein anderes Spiel als noch 2015

Als The Witcher 3: Wild Hunt am 19. Mai 2015 erschien, war das Rollenspiel schon damals ein Brocken. CD Projekt Red hat es danach aber nicht einfach liegen lassen, sondern über Jahre weiter ausgebaut. Wer heute zur Complete Edition greift oder seine alte Version erneut installiert, bekommt deutlich mehr als nur das ursprüngliche Hauptspiel. Zwischen kostenlosen DLCs, zwei großen Erweiterungen, Next-Gen-Upgrade, Netflix-inspirierten Inhalten und später sogar plattformübergreifendem Mod-Support ist aus dem ursprünglichen Release längst ein Paket geworden, das weit über den Launch-Zustand hinausgeht.

Erst kamen 16 kostenlose DLCs

Schon kurz nach Release legte CD Projekt Red mit einem ungewöhnlich großzügigen DLC-Programm nach. Insgesamt bekam The Witcher 3 16 kostenlose Zusatzinhalte. Dazu gehörten neue Aufträge, alternative Outfits, zusätzliche Finisher-Animationen, ein New-Game-Plus-Modus und kleinere Gameplay-Erweiterungen, die das Spiel nicht neu erfanden, aber den Umfang sichtbar nach oben schoben. Gerade im Rückblick ist das wichtig, weil viele dieser Inhalte heute ganz selbstverständlich mit zum Gesamtpaket gehören und gern vergessen wird, dass sie nicht von Anfang an da waren. Die heutige Complete Edition bündelt diese Gratis-Inhalte zusammen mit den großen Erweiterungen.

Hearts of Stone und Blood and Wine machten aus groß noch größer

Der eigentliche Qualitätsschub kam mit den beiden Story-Erweiterungen. Hearts of Stone setzte stärker auf eine kompaktere, düstere Erzählung mit neuen Figuren, Quests und Mechaniken. Blood and Wine ging dann noch deutlich weiter und lieferte mit Toussaint praktisch ein halbes neues Spiel nach. Neue Region, neue Story, neue Systeme, neue Gegner und ein ganz eigener Tonfall machten den DLC für viele Spieler fast schon zu einem zweiten Finale für Geralts Reise. Dass beide Erweiterungen heute fest zur Complete Edition gehören, ist ein zentraler Grund dafür, warum The Witcher 3 2026 immer noch so leicht zu empfehlen ist.

Das Next-Gen-Update war mehr als nur etwas hübschere Grafik

Mit dem kostenlosen Next-Gen-Update für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S hat CD Projekt Red Ende 2022 noch einmal kräftig nachgelegt. Offiziell nannte das Studio unter anderem Raytracing-Support, schnellere Ladezeiten auf Konsolen, technische und grafische Verbesserungen sowie integrierte Community-Mods. Dazu kamen Komfortfunktionen und überarbeitete Optionen, die das Spiel im Alltag spürbar angenehmer machen. Das Update war kostenlos für alle, die das Spiel bereits auf PC, PS4 oder Xbox One besaßen.

Netflix-Inhalte landeten ebenfalls im Spiel

Ein eher kurioser, aber realer Nachschlag kam ebenfalls mit der modernisierten Fassung. CD Projekt Red integrierte zusätzliche Inhalte, die an die Netflix-Serie The Witcher angelehnt sind. Dazu zählen eine neue Nebenquest in Velen, alternative Looks für Rittersporn und die Nilfgaard-Rüstung sowie weitere kosmetische Extras. Auf den älteren Plattformen und auch auf Nintendo Switch wurden diese Inhalte später ebenfalls nachgereicht.

Cross-Progression und My Rewards machten das Paket noch runder

Neben den sichtbaren Inhalten hat CD Projekt Red auch an der Infrastruktur gearbeitet. Über Cross-Progression lassen sich Spielstände über die Cloud zwischen Plattformen weiterführen. Dazu kamen über My Rewards zusätzliche Ingame-Belohnungen wie Rüstungen, Schwerter und kosmetische Extras für registrierte Spieler. Das klingt nicht spektakulär, macht aber gerade bei einem Spiel dieser Größenordnung einen Unterschied, wenn man zwischen Plattformen wechselt oder Jahre später zurückkehrt.

2025 kam sogar noch plattformübergreifender Mod-Support dazu

Fast noch überraschender ist, dass The Witcher 3 selbst 2025 noch nicht ganz fertig erzählt war. CD Projekt Red kündigte im Mai 2025 plattformübergreifenden Mod-Support über mod.io für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S an. Damit wurde das Spiel noch einmal ein Stück länger am Leben gehalten, weil Modding nicht mehr nur ein klassisches PC-Thema bleibt. Laut offizieller Ankündigung können Mods zwar weiterhin nur am PC erstellt werden, auf Konsole sollen ausgewählte Inhalte aber ebenfalls nutzbar sein, sofern sie den Plattformregeln entsprechen. Das ist für ein Spiel von 2015 schon ein ziemlich starkes Nachspiel.

Warum The Witcher 3 heute noch einmal spannender wirkt

Gerade bei älteren Spielen lohnt sich der Blick auf den Zustand Jahre nach Release. The Witcher 3 ist eines der besten Beispiele dafür, wie ein ohnehin starkes Hauptspiel über lange Zeit weiter wachsen kann, ohne sich dabei zu verzetteln. Aus einem großen Fantasy-Rollenspiel wurde erst eine Complete Edition mit massigem Zusatzinhalt, dann ein technisch modernisiertes Rollenspiel für aktuelle Plattformen und schließlich sogar eine Basis, die über Mod-Support und Cross-Progression weiterlebt. Wer den Titel nur mit seinem Launch-Zustand verbindet, unterschätzt ziemlich deutlich, wie viel inzwischen dazugekommen ist.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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