3D-DruckDruck-PraxisGaming

Steam Machine: Valve macht die E-Ink-Front zum Bastelprojekt

Valve bleibt sich treu und wirft der Community wieder ein schönes Stück Hardware-Bastelfutter hin. Für die neue Steam Machine gibt es nun offizielle Dateien, mit denen sich eine eigene Frontblende mit E-Ink-Display bauen lässt, das Projekt nennt sich Inkterface (ich liebe dieses Wortspiel). Also nicht nur Sticker drauf, Holzoptik dran und fertig, sondern richtig schön Nerd-Kram mit 3D-Druck, Firmware und Bluetooth-Gefummel.

E-Ink statt langweiliger Front

Die Idee ist ziemlich charmant: Die Steam Machine besitzt eine austauschbare Front, und genau diese Fläche kann mit einem E-Ink-Modul aufgerüstet werden. Das Display soll unter anderem Systemdaten, eigene Bilder oder andere Informationen anzeigen können. Denkbar sind also CPU- und GPU-Auslastung, Lüfterdaten oder einfach ein komplett überflüssiges, aber wunderschönes Pixel-Kunstwerk. Und genau für solche Dinge wurden Bastelkeller schließlich erfunden.

Valve liefert mehr als nur eine STL-Datei

Interessant ist vor allem der Umfang. Valve stellt nicht nur eine einfache 3D-Druckvorlage bereit, sondern ein komplettes Projekt. Enthalten sind laut Bericht druckbare CAD-Dateien, Hinweise zur benötigten Hardware, Montageanleitungen, Firmware-Schritte und Dokumentation für die Einrichtung. Für die Steuerung kommt ein ESP32-Board ins Spiel, die Verbindung zur Steam Machine läuft über Bluetooth.

Eine offizielle App soll später über Steam folgen. Bis dahin müssen Bastler selbst Hand anlegen und die Software nach Anleitung bauen. Wer Spaß an 3D-Druck, Mikrocontrollern und Hardware-Modding hat, bekommt hier ein ziemlich geiles kleines Projekt serviert.

Valve zeigt damit erneut, warum Steam-Hardware immer ein bisschen anders tickt. Die Steam Machine ist ohnehin eher Wohnzimmer-PC als klassische Konsole. Mit solchen offenen Vorlagen wird sie noch mehr zu einem Gerät, an dem man herumspielen darf. Nicht nur in Games, sondern direkt am Gehäuse.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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