
Anker hat mit THUS einen eigenen KI-Chip vorgestellt. Gefertigt wird der neue Baustein in Dresden. Geplant ist THUS als Grundlage für mehr lokale KI direkt auf Endgeräten statt für zusätzliche Berechnungen in der Cloud. Zum Einsatz kommen soll der Chip nicht nur in Audio-Produkten, sondern perspektivisch auch in Zubehör und IoT-Geräten.
Compute-in-Memory für kleine Geräte
Technisch setzt Anker auf einen Compute-in-Memory-Ansatz. Dabei liegen Modellspeicher und Rechenlogik enger zusammen als bei klassischen Architekturen. Genau das soll dafür sorgen, dass KI-Funktionen in kleinen Geräten mit knappem Platz und engem Energie-Budget überhaupt sinnvoll nutzbar werden. Anker bezeichnet THUS dabei als ersten Neural-Network-Compute-in-Memory-Audiochip.
Erster Einsatz in Soundcore-Ohrhörern
Der erste konkrete Einsatz ist bereits klar: THUS soll zunächst in kommenden Premium-Ohrhörern von Soundcore landen. Der Fokus liegt dabei auf lokaler Audioverarbeitung, etwa für deutlich anspruchsvollere Geräuschunterdrückung und bessere Sprachisolation in lauten Umgebungen. Damit zielt Anker direkt auf Funktionen, bei denen schnelle Verarbeitung und niedriger Energieverbrauch entscheidend sind.
Weitere Details folgen im Mai
Weitere Details zu den ersten Produkten mit THUS will Anker am 21. Mai 2026 beim Anker Day nennen.
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