3D-DruckDruck-Praxis

Claude Fable 5 baut CAD-Editor und 3D-Modell

Anthropic hat mit Claude Fable 5 sein neues KI-Modell der sogenannten Mythos-Klasse veröffentlicht. Für 3D-Druck-Fans ist dabei vor allem eine Demo spannend, die gerade durchs Netz geht: Das Modell soll nicht nur ein druckbares Objekt entworfen haben, sondern vorher auch gleich den passenden browserbasierten CAD-Editor gebaut haben.

In dem gezeigten Beispiel arbeitet Claude Fable 5 in einer Umgebung namens VIBECAD. Darin steckt ein KI-Assistent, der nach einer einfachen Texteingabe ein kleines Leuchtturm-Modell für den Schreibtisch erstellt. Die KI kümmert sich dabei um Geometrie, Anpassungen und Code innerhalb der Oberfläche. Am Ende steht ein Objekt mit Sockel, Turm, Laternenkammer, Kuppel und farbigen Details.

Ganz wichtig: Das klingt beeindruckend, ist aber noch keine magische „Text rein, perfektes Druckteil raus“-Maschine. Ob das Modell wirklich sauber druckbar ist, wurde in der Demo nicht unabhängig geprüft. Für Maker ist der Ansatz trotzdem spannend, weil hier mehrere Schritte zusammenrücken, die bisher getrennt liefen: Idee formulieren, CAD-Werkzeug bedienen, Geometrie erzeugen, Modell anpassen und am Ende hoffentlich etwas bekommen, das druckbar ist. Anthropic beschreibt Claude Fable 5 als besonders stark bei längeren, komplexen Aufgaben, Softwareentwicklung, visuellen Arbeiten und Wissensaufgaben. Genau da passt die CAD-Demo ziemlich gut ins Bild. Der eigentliche Knackpunkt bleibt aber derselbe wie immer bei KI-generierten 3D-Modellen:

Für den 3D-Druck könnte das trotzdem ein ziemlich deutlicher Fingerzeig sein. Nicht, weil CAD-Programme morgen überflüssig werden. Sondern weil der Einstieg weiter schrumpft. Wer eine Idee sauber beschreiben kann, bekommt künftig womöglich schneller einen brauchbaren Entwurf. Der Rest bleibt dann Handwerk.

Info zu Partnerlinks

In diesem Artikel können Partnerlinks enthalten sein. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"