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DLSS 5 angekündigt: NVIDIA setzt auf generative KI für fotorealistische Spielgrafik

Hat NVIDIA einen wahren Gamechanger vorgestellt?

Der typische AI-Look auf Knopfdruck: Auf der diesjährigen Entwicklerkonferenz GTC hat NVIDIA die nächste Evolutionsstufe seiner KI-basierten Grafiktechnologie vorgestellt. Mit DLSS 5 soll im Herbst ein neues System erscheinen, das nicht mehr nur die Leistung steigert, sondern das eigentliche Bild selbst stärker beeinflusst. Der Hersteller spricht von einem grundlegenden Wandel im Rendering-Prozess und bezeichnet die neue Version als den größten Fortschritt seit der Einführung von Echtzeit-Raytracing im Jahr 2018. Mehr Infos in den News.

Im Mittelpunkt steht ein neuronales Echtzeit-Rendering-Modell, das Szenen anhand von Bewegungs- und Farbinformationen analysiert und anschließend mit fotorealistischer Beleuchtung sowie materialbasierter Darstellung aufwertet. Die Technik arbeitet direkt auf Basis der ursprünglichen 3D-Daten eines Spiels und soll Bild für Bild konsistente Ergebnisse liefern. Laut NVIDIA entsteht so eine visuelle Darstellung, die deutlich näher an filmische Effekte heranrückt, wie sie bislang vor allem aus aufwendigen Hollywood-Produktionen bekannt sind.

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Mehr Informationen

Die DLSS-Reihe existiert seit 2018 und wurde ursprünglich entwickelt, um die Bildrate moderner Spiele zu steigern. In den ersten Versionen stand das KI-gestützte Hochskalieren von Auflösungen im Mittelpunkt. Spätere Generationen erweiterten den Ansatz um Frame-Generierung und komplexere Bildrekonstruktion. Nach Angaben des momentan wertvollsten Unternehmens der Welt ist die Technologie inzwischen in mehr als 750 Spielen integriert und gilt als verbreiteter Industriestandard im PC-Gaming.

Noch Anfang des Jahres stellte NVIDIA auf der CES eine Zwischenversion vor. DLSS 4.5 nutzt laut Hersteller KI-Modelle, die bereits einen Großteil der sichtbaren Bildpunkte generieren. Mit DLSS 5 soll dieser Ansatz weiter ausgebaut werden. Das System analysiert pro Einzelbild die im Spiel vorhandenen Bewegungs- und Farbvektoren und rekonstruiert daraus eine Szene mit detaillierter Beleuchtung und realistisch wirkenden Materialien. Das Ziel: Bildqualitäten, die deutlich über klassische Rendering-Methoden hinausgeht, ohne die interaktive Echtzeitdarstellung zu verlieren.

Nach Angaben von NVIDIA arbeitet DLSS 5 weiterhin in Echtzeit und unterstützt Auflösungen bis zu 4K. Trotz der zusätzlichen Berechnungen soll die Technologie ein flüssiges Spielerlebnis ermöglichen, während gleichzeitig komplexere Licht- und Materialeffekte dargestellt werden.

Firmengründer und CEO Jensen Huang ordnet den Schritt entsprechend weitreichend ein. 25 Jahre nach der Einführung programmierbarer Shader sehe NVIDIA nun einen neuen Wendepunkt in der Computergrafik: DLSS 5 verbinde klassisches Rendering mit generativer KI und eröffne damit eine neue Ebene visuellen Realismus, ohne die kreative Kontrolle der Entwickler:innen einzuschränken.

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Unterstützung kommt bereits aus mehreren großen Studios. Bethesda Game Studios-Chef Todd Howard verweist auf die lange Zusammenarbeit mit NVIDIA und beschreibt erste Tests in „Starfield“ als deutlich sichtbare Verbesserung der Darstellung. Auch bei Capcom sieht man die Technik als Schritt zu glaubwürdigeren Spielwelten. Executive Producer Jun Takeuchi betont, dass realistischere Schatten, Materialien und Lichtstimmungen zentrale Elemente moderner Horror-Inszenierung seien. Ähnliche Erwartungen äußert Charlie Guillemot von Ubisoft-nahen Vantage Studios. Für Projekte wie „Assassin’s Creed Shadows“ eröffne die neue Technologie Möglichkeiten, Spielwelten dichter und atmosphärischer darzustellen.

Zum geplanten Start im Herbst soll DLSS 5 bereits von einer Reihe großer Publisher unterstützt werden. Dazu zählen unter anderem Bethesda Softworks, Capcom, NetEase, NCSOFT, Tencent, Ubisoft sowie Warner Bros. Games. Zu den angekündigten Titeln, die die Technik einsetzen sollen, gehören unter anderem „Starfield“, „Hogwarts Legacy“, „Naraka: Bladepoint“, „Phantom Blade Zero“, „Delta Force“, „Assassin’s Creed Shadows“ sowie mehrere kommende Projekte wie „AION 2“ oder „Where Winds Meet“.

Quelle: Pressemitteilung

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Benny Illgner

Nachname hielt schon Fußbälle auf. Ich bisher nur virtuell. Sitzt seit 2005 in Digitalien fest und wartet auf den Pannendienst. Steht in fester Beziehung mit Twitter und Instagram. Schreibt Gags fürs Netz und Fernsehen. Nimmt gedeckte Schecks und Pizza gerne auf Twitter unter @IamIllgner an.

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