Bei Nvidia GeForce Now gibt es Ärger um einen möglichen Datenabgriff. Die Hackergruppe ShinyHunters behauptet, Zugriff auf eine komplette Datenbank des Cloud-Gaming-Dienstes erhalten zu haben. Laut Berichten sollen darin Nutzerdaten wie Namen, E-Mail-Adressen und Angaben zum Mitgliedsstatus enthalten sein. Nvidia widerspricht allerdings: Die eigenen GeForce-Now-Systeme seien nach aktueller Untersuchung nicht betroffen. Der Vorfall soll auf einen regionalen Partner in Armenien beschränkt sein.
Nvidia spricht von Partner-Vorfall
Nach Angaben von Nvidia betrifft der Sicherheitsvorfall Datenbanken des armenischen Drittanbieters GFN.am. Dieser betreibt GeForce Now regional als sogenannter Alliance-Partner. Nvidia unterstützt den Anbieter laut eigenen Angaben bei Untersuchung und Eindämmung des Vorfalls. Betroffene Nutzer sollen bereits informiert werden. Hinweise auf offengelegte Passwörter gibt es den bisherigen Berichten zufolge nicht. Schön ist das trotzdem nicht. Wer GeForce Now über den armenischen Anbieter genutzt hat, sollte sein Passwort ändern und Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
ShinyHunters kennen Gaming-Firmen bereits
Brisant ist der Name hinter der Behauptung. ShinyHunters tauchte zuletzt auch im Zusammenhang mit einem Angriff auf Rockstar Games auf. Die Gruppe soll im April 2026 Zugriff auf Daten über einen Drittanbieter erlangt und Rockstar mit einer Veröffentlichung gedroht haben. Rockstar erklärte damals, dass nur eine begrenzte Menge nicht wesentlicher Unternehmensinformationen betroffen gewesen sei und es keine Auswirkungen auf Spieler oder den Betrieb gebe.
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