
Aktuell sorgt ein Streit zwischen der Designer-Toy-Marke Labubu und dem 3D-Druckhersteller Bambu Lab für Aufsehen. Im Mittelpunkt stehen angeblich urheberrechtsverletzende Modelle auf der Plattform MakerWorld.
Die Figur Labubu gehört zum Portfolio des chinesischen Spielzeugunternehmens Pop Mart und ist Teil der populären Designer-Toy-Reihe „The Monsters“. Laut Berichten wurden auf MakerWorld mehrere 3D-Modelle der Figur veröffentlicht, die stark an das originale Design angelehnt sein sollen. Nutzer konnten diese Modelle herunterladen und auf ihren 3D-Druckern ausdrucken.
Der Vorwurf richtet sich dabei weniger gegen einzelne Maker als gegen die Plattform selbst. Kritiker argumentieren, dass Plattform-Betreiber die eingestellten Modelle stärker kontrollieren müssten, welche Nutzer hochladen. MakerWorld ist ein zentraler Bestandteil des Bambu-Lab-Ökosystems und wird vor allem von Besitzern von Druckern wie dem Bambu Lab X1 Carbon genutzt.
Das Problem ist allerdings nicht neu: Auch Plattformen wie Thingiverse oder Printables kämpfen regelmäßig mit urheberrechtlich fragwürdigen Uploads.
Der Fall zeigt einmal mehr, wie schwierig die Rechtslage im 3D-Druck geworden ist. Digitale Modelle lassen sich schnell verbreiten und verändern. Sollte der Streit juristisch eskalieren, könnte er grundsätzliche Fragen klären – etwa wie stark Plattformbetreiber für von Nutzern hochgeladene Designs verantwortlich sind.
Disclaimer: Das Artikelbild wurde mit ChatGPT generiert
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