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Meine erste Erfahrung mit Amazon Trade-in

Ihr kennt das ja man kann nie genug haben und ein Buch oder ein Fim im Regal nimmt ja bekanntlich keinen Platz weg. Denkste! Irgendwann muss man einfach anfangen sich von Dingen zu trennen, sonst platzt auch das größte Zimmer irgendwann aus allen Nähten.

nein Daniel, ich bin das nicht

Daher bin ich schon vor einiger Zeit dazu übergegangen verschieden Dinge wie Bücher, Hörbücher und Filme hin und wieder zu verkaufen, das hat 2 angenehme Effekte. 1. man bekommt Platz, 2. man bekommt Kohle (um sich wieder neuen Krimskrams zu kaufen) 🙂

Normalerweise gehe ich den Weg über ebay, aber hier ist es immer relativ aufwendig die Sachen dann zu verpacken und zu verschicken. Diesmal wollte ich einen anderen Weg gehen, denn Amazon stellte vor kurzem das neue Amazon Trade-In vor.

Amazon Trade-In

Also gesagt getan, mittels seines Amazon Accounts kann man an der ganzen Geschichte teilnehmen. Angenommen werden über 180.000 Büchern und über 5.000 Games die man gegen einen Amazon Gutschein einlösen kann. Das ganze kann man dann kostenlos an Amazon schicken. Die Sachen werden dann geprüft und wenn alles okay ist, wird der Betrag auf dem Gutscheinkonto gutgeschrieben.

Die Artikel müssen bestimmte Kriterien erfüllen um angenommen zu werden die man hier nachlesen kann.

Gesagt getan unterm Strich standen dann für 4 Bücher und 6 Hörbücher knapp 80 Euro auf der Uhr. Das ganze dann schön in einem Karton verpackt, Adressaufkelber drauf und ab zur Post. Bereits einen Tag später bekam ich per eMail die Info, dass die Bücher eingegangen waren (kein Wunder, die Strecke Mannheim-Frankfurt ist nicht weit :-))

Wiederum 3 Tage später bekam ich dann die Info, dass alles bis auf 1 Buch angenommen wurden. WTF? 1 Buch wurde abgelehnt? Also schnell in mein Konto geschaut und als Ablehnungsgrund wurde „Seiten fehlen“ angegeben.

Seiten fehlen? Das hat mich doch sehr verwundert, da ich mit meinen Sachen eigentlich immer recht sorgfältig umgehe und dazu kam auch noch, dass dieses Buch eines aus den Top100 war das ich nachdem ich es gelesen hatte wieder loswerden wollte. Es war gerade einmal 2 Monate alt und nur von mir gelesen worden…also was zur Hölle. Zuerst dachte ich daran, dass ich es nicht gut genug verpackt hätte und die Post wieder sehr sehr sorfältig mit meinem Paket umgegangen ist.

Ev. muss man noch dazu sagen, dass Amazon im Falle einer Ablehnung auch anbietet, den Artikel „dem Recycling zuzuführen“ oder zurückzuschicken (ebenfalls kostenlos). Ich hatte beim verschicken darum gebeten, dass mir die abgelehnten Artikel zurückgeschickt werden, daher wartete ich ab, um mir das Buch mit den fehlenden Seiten anzusehen.

Ca. 1 Woche später kam das Buch dann auch wieder bei mir an und ich staunte nicht schlecht, als mir aus dem Karton das Buch ohne den Schutzumschlag (es war ein Hardcover) entgegenfiel. Grmpf….. Schnell hängte ich mich ans Telefon und rief bei amazon an um das zu klären. Die erste Dame sie in irgendeinem Call-Center auf diesem Planeten saß wollte mir doch direkt klarmachen, dass ich mich in solchen Fällen an die Händler-Hotline wenden musste……(okay nicht jeder kann aucg dem neuesten Wissenstand sein). Bei einem zweiten versuch hatte ich dann einen etwas kompetentern Herren an der Strippe der zumindest mal das „Trade-In“ Programm kannte sich aber selbst nach dem Vortragen meines Anliegens erst einaml bei sein Teamleiter informieren musste was da überhaupt Sache sei und was er da tun könnte. Ich wurde also in die Warteschlange gelegt und musste ca. 5 min warten bis der Herr sich wieder meldete und den Vorgang nun auch nachvollziehen konnte, wobei er selbst aus den Einträgen im System nicht wirklich schlau wurde. Nach Rücksprache mit seinem Teamleiter wollte er mir dann 2,50 Euro als Gutschein zukommen lassen, was ich für zu wenig hielt. Nach einer Verhandlung wie auf dem Basar einigten wir uns dann auf 5 Euro und für mich war die Sache erst einmal erledigt, da ich das Buch (ohne Umschlag) dazu noch behalten durfte.

Jetzt, 3 Tage später warte ich immer noch auf den Gutschein, eine Mail habe ich bereits an Amazon geschrieben, mal sehen was passiert.

Mein Fazit: Klar Amazon erfindet das Rad nicht neu, sondern steigt nun ganz einfach in den Markt mit Gebrauchtwaren ein. Mitbewerber gibt es genug, aber Amazon selbst hatte zu diesem Zeitpunkt die besten Ankaufspreise, dazu gab es nochmals einen 5 Euro Bonus für die erste Einlieferung.

Solange alles funjtioniert wie es sollte kann ich es nur empfehlen, eingeben, drucken, verpacken, verschicken und Platz. Simple und nicht so kleinteilig wie bei Auktionen. Ev. werde ich das ganze auch noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt testen, mal sehen.Was mir allerdings persönlich nocht fehlt ist der Ankauf von Importen, da ich einige PS3 spiele habe die ich nicht bei ebay verkaufen kann, da es sich um FSK18 Titel handelt, allerdings auch aus UK importiert wurden (Kann mir hier jemand einen Tipp geben wo ich die zu fairen Preisen verkaufen kann?).

Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

2 Kommentare

  1. Guter Bericht. Werde ich noch heute auf meinem Portal aufnehmen. Falls du deine PS3 Spiele immer noch hast, versuche es doch mal bei den ReCommerce Vergleichsportale werzahltmehr.de, rueckkaufpreise.de oder verkaufsportale-vergleich.de.

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