
Metro 2039 ist offiziell enthüllt. Der neue Teil von 4A Games schickt die Reihe wieder zurück nach Moskau und damit genau dorthin, wo Metro für viele Fans am stärksten war: in enge Tunnel, kaputte Stationen und eine Welt, in der jede Lampe, jede Maske und jede Patrone zählt. Der Release ist für Winter 2026 geplant. Bestätigt sind Versionen für Xbox Series X|S, PlayStation 5 sowie PC über Steam und Epic.
Zurück in den Untergrund
Nach dem größeren Radius von Metro Exodus zieht Metro 2039 die Reihe wieder enger zusammen. Diesmal geht es zurück in das dunkle Herz der Moskauer Metro. Genau dieser Schritt dürfte viele Spieler freuen, denn die Serie war immer dann am stärksten, wenn sie auf beklemmende Stimmung, dreckige Korridore und permanentes Unbehagen gesetzt hat. 4A Games beschreibt den neuen Teil selbst als Rückkehr zu den Wurzeln.
Neue Hauptfigur, alte Albträume
Im Mittelpunkt steht diesmal nicht Artyom, sondern ein neuer Protagonist namens The Stranger. Er wird als zurückgezogen lebender Mann beschrieben, der von gewaltsamen Albträumen verfolgt wird und schließlich in die Metro zurückkehren muss, obwohl er genau diesen Ort nie wieder betreten wollte. Neu ist auch, dass die Hauptfigur vollständig vertont sein soll. Das ist für die Reihe ein spürbarer Wechsel.
Hunter und das Novoreich
Laut den offiziellen Infos sind die Fraktionen der Metro inzwischen unter einem einzigen Anführer vereint: Hunter. Frieden bringt das aber nicht. Stattdessen herrscht ein autoritäres Regime, das mit Propaganda, Angst und dem Versprechen eines neuen Kriegs um die Oberfläche arbeitet. 4A Games nennt diese neue Macht das Novoreich. Das klingt nach einer deutlich politischeren und noch düstereren Geschichte als in den Vorgängern.
Gameplay bleibt Metro durch und durch
Beim Spielprinzip setzt Metro 2039 weiter auf das, was die Reihe ausmacht. Bestätigt ist eine storygetriebene Einzelspieler-Kampagne. Dazu kommen Erkundung, Survival, Kämpfe und Stealth. Der erste Einblick macht klar, dass 4A Games keine komplette Neuerfindung anstrebt, sondern das klassische Metro-Gefühl modern weiterführen will. Genau das dürfte für viele die beste Nachricht an dieser Enthüllung sein.
Der Trailer zeigt erste Szenen
Schon der Reveal-Trailer macht unmissverständlich klar, wohin die Reise geht. Metro 2039 wirkt bedrückend, feindselig und kompromisslos. Die Bilder setzen wieder stark auf Finsternis, kaputte Ruinen, maskierte Figuren und das Gefühl, dass in dieser Welt nie wirklich Sicherheit existiert. Genau damit trifft das Spiel sehr präzise den Kern der Marke. Statt größer, bunter und lauter zu werden, wirkt Metro 2039 wie ein bewusster Schritt zurück in die klaustrophobische Hölle, die die Reihe einst so besonders gemacht hat.
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