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Microsoft Surface Laptop Ultra: Microsofts neues Kraftpaket setzt auf Nvidia RTX Spark

Das Surface Laptop Ultra soll nicht einfach nur ein weiterer hübscher Windows-Rechner mit Alu-Gehäuse werden, sondern das bislang stärkste Surface-Gerät überhaupt. Im Zentrum steht dabei ein neuer Nvidia RTX Spark-Chip auf ARM-Basis, der Windows 11 ordentlich Beine machen soll.

Surface Laptop Ultra mit Nvidia-Chip

Das Gerät setzt auf Nvidias neuen RTX Spark Superchip. Der Chip basiert auf ARM und soll in der stärksten Ausbaustufe mit bis zu 20 CPU-Kernen, 6.144 GPU-Kernen und bis zu 128 GB gemeinsam genutztem Speicher antreten. Microsoft und Nvidia wollen damit vor allem Nutzer erreichen, die lokale KI-Workloads, kreative Anwendungen und GPU-lastige Aufgaben direkt auf dem Notebook ausführen wollen. Laut den bisher bekannten Angaben soll die Leistung ungefähr in Richtung eines Notebooks mit GeForce RTX 5070 Laptop-GPU gehen. Dazu ist von bis zu 1 Petaflop KI-Rechenleistung die Rede. Das klingt brutal, ist aber ohne echte Tests natürlich erst einmal Hersteller-Sprech mit ordentlich Brust raus. Interessant ist es trotzdem, weil Microsoft damit wieder sehr ernsthaft an einem leistungsstarken ARM-Windows-Gerät mit Nvidia-Technik arbeitet.

15-Zoll-Display mit Mini-LED

Beim Bildschirm fährt Microsoft ebenfalls nicht auf Sparflamme. Das Surface Laptop Ultra soll ein 15 Zoll großes Mini-LED-Touchdisplay bekommen. Genannt werden 262 Pixel pro Zoll und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits bei HDR-Inhalten. Damit wäre es das hellste Display, das Microsoft bisher in einem Surface-Gerät verbaut hat. Für Bildbearbeitung, Videoschnitt und HDR-Inhalte wäre das eine ziemlich deutliche Ansage.

Auch beim Gehäuse scheint Microsoft eher in Richtung Workstation im edlen Mantel zu gehen. Das Notebook soll in Dunkelgrau und Silber erscheinen und unter 4,5 Pfund, also grob unter 2,05 Kilogramm, wiegen. Für ein 15-Zoll-Gerät mit dieser Hardware wäre das noch angenehm tragbar, auch wenn es natürlich kein Federchen für die Sofakante wird.

Mehr Anschlüsse, großes Trackpad

Beim Surface Laptop Ultra soll Microsoft außerdem endlich wieder etwas mehr Anschlussfreude zeigen. Genannt werden USB-C, USB-A, HDMI, ein vollwertiger SD-Kartenleser und ein Kopfhöreranschluss. Welche Standards genau dahinterstecken, ist noch nicht bekannt. Gerade bei USB-C und HDMI wird es also spannend, ob Microsoft hier wirklich liefert oder wieder irgendwo die Handbremse versteckt.

Dazu kommt laut den bisherigen Informationen das bislang größte haptische Trackpad in einem Surface-Gerät. Das passt zum Anspruch, das Ultra-Modell nicht nur als schnelleres Surface Laptop zu positionieren, sondern als neues Premium-Arbeitsgerät für Entwickler, Kreative und KI-Spielkinder mit Budget.

Noch fehlen Preis und Termin

Offen sind aktuell noch einige wichtige Punkte. Microsoft hat bisher keinen finalen Preis genannt. Auch konkrete Konfigurationen, ein Marktstart und Details zur Verfügbarkeit in Deutschland stehen noch aus. Klar ist aber: Das Surface Laptop Ultra wird ziemlich sicher kein günstiges Gerät. Schon die aktuellen Surface-Modelle bewegen sich in besseren Ausstattungen deutlich im Premiumbereich, und ein neues Ultra-Modell mit Nvidia-Spezialchip dürfte daran eher nicht rütteln. Spannend wird vor allem, wie gut Windows 11 auf dieser ARM-Nvidia-Plattform tatsächlich läuft. Die Hardwaredaten klingen stark.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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