
Ein gutes Rollenspiel braucht nicht immer den nächsten Weltuntergang, den nächsten Auserwählten und die nächste Karte voller Fragezeichen. Manchmal reicht auch ein altes Buch, ein paar sehr schlechte Entscheidungen und die Frage, wie lange ein Dorf eigentlich zusieht, bevor es die Fackeln aus dem Schuppen holt.
Ein Rollenspiel über Macht, Tod und schlechte Ideen
In The Necromancer’s Tale schlüpft ihr in die Rolle eines niederen Adligen im 18. Jahrhundert. Der Charakter gerät an ein uraltes Zauberbuch voller Rituale, das nicht gerade für harmlose Kartentricks gedacht ist. Das Spiel dreht sich um Nekromantie, politische Intrigen, geheime Absprachen und den langsamen Abstieg in den Wahnsinn. Statt einfach nur Zauber zu lernen, müsst ihr euch Wissen, Einfluss und Verbündete erarbeiten. Heimlich. Manipulativ. Und möglichst ohne, dass die Leute im Ort merken, dass ihr gerade an einer Armee aus Untoten bastelt.
Viel Text, viele Entscheidungen
Der Fokus liegt klar auf der Geschichte. The Necromancer’s Tale beinhaltet rund 400.000 Wörter handgeschriebene Handlung und Lore sowie Gespräche mit mehr als 180 NPCs. Die Figuren haben eigene Porträts, eigene Hintergründe und reagieren auf eure Entscheidungen. Eure Dialoge und Entscheidungen beeinflussen dabei direkt, wie die Gesellschaft auf euch reagiert. Sinkt das Vertrauen zu stark, wird es ungemütlich. Dann drohen Gerichtsverfahren, Lynchmob und andere charmante Formen von Nachbarschaftskritik.
Taktische Kämpfe mit Untoten
Ganz ohne Kampf kommt das Spiel nicht aus. The Necromancer’s Tale setzt auf rundenbasierte taktische Gefechte, in denen ihr nicht nur selbst kämpft, sondern auch untote Diener einsetzt. Gegner sind menschlich, übernatürlich oder irgendwo dazwischen. Waffen, Rituale und Kampfzauber sollen unterschiedliche Wege durch die Konflikte ermöglichen. Wer weniger Lust auf Gefechte hat, soll Kämpfe auch automatisch auflösen lassen können.
Alternative Geschichte nahe Venedig
Das Szenario spielt in einer alternativen Version des Jahres 1733, irgendwo in einem Königreich nahe Venedig und der Adriaküste. Die Welt sitzt zwischen Aufklärung und Aberglaube, zwischen früher Wissenschaft und schwarzer Magie. Laut Entwickler soll ein Durchlauf je nach Spielweise etwa 25 bis 50 Stunden dauern. Mehrere Enden sind ebenfalls vorgesehen. Entscheidungen sollen sich nicht nur in Dialogzeilen bemerkbar machen, sondern auch langfristig auswirken.
Release und Plattformen
The Necromancer’s Tale erscheint am 24. Juni 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2. Das haben Publisher Silver Lining Interactive und Entwickler Psychic Software bestätigt. Auf dem PC ist das Gothic-RPG bereits seit dem 17. Juli 2025 via Steam erhältlich.
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