
Es gibt Spiele, bei denen fragt man sich nicht ob sie zurückkommen sollten, sondern warum verdammt noch mal noch niemand den großen roten Remake-Knopf gedrückt hat. Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball gehört genau in diese Kategorie. Xbox, Sonne, Zack Island, Beachvolleyball, Minispiele, Badeurlaub und diese sehr spezielle frühe-2000er-Japan-Game-Energie. Man kann darüber lachen. Man kann die Augen verdrehen. Aber vergessen hat es kaum jemand.
Der Kult ist längst da
Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball war nie einfach nur ein Sportspiel. Das Spin-off machte aus den Kämpferinnen der Dead-or-Alive-Reihe Urlauberinnen auf Zack Island. Dort wurde Volleyball gespielt, es gab Casino-Minispiele, Geschenke, Outfits und eine überdrehte Ferienclub-Stimmung, die heute kaum noch jemand so produzieren würde. Genau deshalb ist das Spiel hängen geblieben. Es war nicht perfekt, nicht frei von Diskussionen und sicher nicht subtil. Aber es hatte eine eigene Identität. Und davon gibt es im heutigen Spielemarkt manchmal erschreckend wenig.
Ein Remake müsste kein peinlicher Rückfall sein
Natürlich war Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball immer Fanservice. Sehr deutlich sogar. Ein modernes Remake dürfte deshalb nicht einfach die alten Reflexe in höhere Auflösung ziehen. Es müsste smarter werden. Mehr echtes Beachvolleyball. Mehr Insel-Management. Mehr Charakterinteraktion. Mehr Minispiele. Mehr Humor. Mehr Urlaubsgefühl. Weniger unangenehmes Fremdschämen. Der Kern könnte bleiben, aber moderner, selbstbewusster und spielerisch stärker umgesetzt werden.
Warum jetzt?
Remakes, Remaster und Neuauflagen funktionieren überall. Alte Marken kommen zurück, Nostalgie verkauft sich, und entspannte Inselspiele sind heute stärker denn je. Animal Crossing hat gezeigt, wie groß die Sehnsucht nach virtuellen Rückzugsorten sein kann.
Nintendo Switch 2, PlayStation 5, Xbox und PC wären perfekte Plattformen. Ein modernes Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball könnte als Premium-Spiel funktionieren: kaufen, starten, ab auf die Insel. Kein Gacha-Automat, kein Live-Service-Sumpf, sondern ein sauber gebautes Sommer-Spiel mit Volleyball, Minispielen und genug Selbstironie.
Was ein Remake können müsste
Ein neues Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball müsste zuerst ein gutes Beachvolleyball-Spiel sein. Saubere Steuerung, schöne Animationen, lokale Matches, Online-Duelle, Turniere und Koop. Der Sportteil darf nicht nur Kulisse sein. Dazu braucht es Zack Island als lebendige Urlaubsbox: Tagesabläufe, Shops, Minispiele, Fotos, Events, Freundschaften und kleine Storylines. Optisch dürfte Koei Tecmo natürlich komplett eskalieren. Wasser, Sand, Sonnenuntergänge, Stoffsimulation, Licht, Musik.
WANN also?
Aktuell gibt es keine offizielle Ankündigung für ein Dead or Alive Xtreme Beach Volleyball-Remake. Aber sinnvoll wäre es jetzt mehr denn je. Die Marke ist bekannt, Nostalgie zieht, Inselspiele funktionieren und die Technik wäre längst bereit. Koei Tecmo müsste nur entscheiden, dass Zack Island wieder aufmacht. Nicht als halbgare Mobile-Mechanik, sondern als richtiges Spiel. Mit Volleyball, Insel, Minispielen, Stil und genug Selbstironie.
Am besten gestern. Aber 2027 wäre auch noch okay.
Unsere Artikel gezielt bei Google anzeigen lassen
Wenn ihr bei Google nach Informationen sucht, werden bestimmte Nachrichten in der sogenannten Schlagzeilen-Box angezeigt. Welche das sind, könnt ihr jetzt direkt mitbestimmen.
Wenn ihr techkrams.de als bevorzugte Quelle hinterlegen, bekommt ihr unsere Inhalte auch öfter ausgespielt. Wie das genau geht, erklären wir hier.
→ Hier können techkrams.de direkt als eure bevorzugte Quelle einstellen.
In diesem Artikel können Partnerlinks enthalten sein. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.






