
Aliens: Fireteam Elite 2 ist offiziell angekündigt. Der Koop-Shooter von Cold Iron Studios und Daybreak Game Company soll im Sommer 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erscheinen. Einen exakten Termin gibt es noch nicht, aber der grobe Zeitraum sitzt: Dieses Jahr wird wieder im Trupp durch enge Gänge gerannt, während irgendwo in der Wand schon das nächste Vieh kratzt.
Mehr Spieler, mehr Druck
Der größte sichtbare Unterschied: Aliens: Fireteam Elite 2 setzt auf Koop für bis zu vier Spieler. Der Vorgänger war noch auf Dreier-Teams ausgelegt. Damit rückt die Fortsetzung näher an klassische Squad-Shooter heran. Mehr Marines bedeuten aber hoffentlich nicht nur mehr Chaos auf dem Bildschirm, sondern auch mehr taktische Möglichkeiten. Laut offizieller Steam-Beschreibung soll das Spiel stärker auf Teamplay, Klassenrollen und abgestimmte Fähigkeiten setzen. Neue und überarbeitete Klassen bringen unterschiedliche Spielstile mit.
Neue Xenomorphs und smartere Gegner
Cold Iron verspricht eine größere Vielfalt an Xenomorphs. Die Aliens sollen aggressiver auftreten, aus dem Schatten angreifen und in großen Gruppen Druck machen. Auch die Gegner-KI soll verbessert worden sein. Der Vorgänger lebte stark von seinen Wellen, seinen engen Räumen und dem Druck, ständig die Position halten zu müssen. Wenn die Fortsetzung hier mehr Varianz, mehr Hinterhalte und weniger berechenbare Angriffe liefert, könnte genau daraus der nötige Schritt nach vorn werden.
Specialist-Klasse bringt mehr Freiheit
Eine interessante Neuerung ist die Specialist-Klasse. Diese soll vollständig anpassbar sein und Fähigkeiten verschiedener Klassen miteinander kombinieren können. Damit bekommt das Spiel offenbar mehr Raum für eigene Builds. Das passt gut zu einem Koop-Shooter, der langfristig funktionieren soll. Denn am Ende entscheidet nicht nur die Kampagne, sondern die Frage, ob man nach Feierabend noch eine Runde mit der Gruppe reinschiebt. Waffen, Munitionstypen und Nahkampfoptionen sollen ebenfalls eine größere Rolle spielen. Genannt werden unter anderem Pyro- und Elektro-Munition sowie Stun Batons für Nahkampfsituationen.
Horde-Modus zum Start
Neben der Kampagne soll Aliens: Fireteam Elite 2 direkt mit einem Horde-Modus erscheinen. Dafür sind eigene Karten geplant, auf denen immer stärkere Gegnerwellen auf die Spieler losgelassen werden. Der Modus dürfte für viele Fans sogar wichtiger sein als die eigentliche Story, denn der erste Teil funktionierte am besten, wenn er den Trupp einfach in eine Arena warf und sagte: Viel Glück, ihr werdet es brauchen.
Crossplay ist ein wichtiger Schritt
Ebenfalls wichtig: Aliens: Fireteam Elite 2 soll Crossplay unterstützen. Das ist bei einem Koop-Spiel heute eigentlich Pflicht, wird aber trotzdem immer noch viel zu oft halbherzig umgesetzt. Gerade weil Fireteam Elite 2 auf vier Spieler ausgelegt ist, braucht das Spiel eine möglichst große gemeinsame Spielersuche.
Kein Alien: Isolation 2, aber vielleicht genau richtig
Wer auf langsam kriechenden Horror hofft, wird hier vermutlich falsch sein. Aliens: Fireteam Elite 2 orientiert sich klar an der Action-Seite der Marke. Mehr Colonial Marines, mehr Waffen, mehr Druck, mehr Xenomorphs. Das ist nicht das stille Grauen aus Alien: Isolation. Das ist eher der Moment, in dem jemand „Game over, man!“ schreit und trotzdem weiterfeuert.
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