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Apple Vision Pro: Apple soll beim Headset auf die Bremse treten

Die Apple Vision Pro war als großes neues Ding gedacht. Spatial Computing, Zukunft auf der Nase, digitale Fenster im Wohnzimmer. Zwei Jahre später klingt die Lage deutlich weniger glamourös. Laut einem neuen Bericht soll Apple keinen direkten Nachfolger der Vision Pro mehr planen. Stattdessen sollen Teile des Teams auf andere Projekte wechseln, darunter Siri und eine leichtere AR-Brille. Offiziell bestätigt ist das nicht, aber die Richtung passt zu früheren Berichten über schwache Verkäufe und gedrosselte Produktion.

Vision Pro soll keinen direkten Nachfolger bekommen

Laut MacRumors soll Apple die Pläne für weitere Vision-Pro-Modelle aufgegeben haben. Die Rede ist davon, dass nach nur rund 600.000 verkauften Geräten kein neuer direkter Nachfolger mehr entwickelt werde. Auch das Team hinter der Vision Pro soll demnach bereits aufgelöst oder zumindest auf andere Bereiche verteilt worden sein. Die Vision Pro war Apples erste große neue Hardware-Kategorie seit Jahren. Sie startete ursprünglich im Februar 2024 in den USA und kam später auch in weitere Märkte. In Deutschland liegt der Einstiegspreis bei 3.699 Euro. Damit war von Anfang an klar: Das Ding ist kein Massenprodukt, sondern ein sehr teures Schaufenster für Apples Idee von Mixed Reality.

Hoher Preis, wenig Masse

Das größte Problem der Vision Pro war nie die Technik allein. Die war teuer, beeindruckend und an vielen Stellen ziemlich Apple-typisch. Das Problem war der Alltag. Wer gibt knapp 4.000 Euro für ein Headset aus, das schwer auf dem Kopf sitzt, kaum native Apps bietet und außerhalb bestimmter Spezialfälle schnell nach Demo-Raum statt Wohnzimmer riecht? Der Guardian berichtete bereits Anfang 2026, dass Apple wegen schwacher Nachfrage die Produktion reduziert haben soll.

Vision Air offenbar ebenfalls vom Tisch

Zwischendurch gab es immer wieder Hinweise auf eine günstigere und leichtere Version. Diese wurde in der Gerüchteküche oft als „Vision Air“ gehandelt. Genau dieses Modell sollte die offensichtlichen Schwächen der Vision Pro angehen: weniger Gewicht, niedrigerer Preis, bessere Alltagstauglichkeit. Auch daraus soll nun nichts werden. Das aktuelle Ziel lautet nun wohl: schneller ein Produkt entwickeln, das eher mit Metas Ray-Ban-Smart-Glasses konkurrieren kann.

Apple schaut offenbar Richtung KI-Brille

Statt eines weiteren schweren Mixed-Reality-Headsets soll Apple stärker an smarten Brillen arbeiten. Diese sollen deutlich näher an normalen Brillen liegen und weniger Funktionen bieten als eine Vision Pro. Dafür wären sie leichter, unauffälliger und vermutlich eher massentauglich. Apple arbeitet hier wohl an mindestens zwei Varianten. Eine erste Version könnte ohne Display auskommen und stattdessen auf Kamera, Mikrofone, Lautsprecher und KI-Funktionen setzen. Eine spätere Version soll dann auch Informationen ins Sichtfeld einblenden können.

Kein offizielles Aus, aber ein klares Signal

Apple hat die Vision Pro nicht offiziell eingestellt. Auch die Berichte über gestoppte Entwicklung, schwache Verkäufe und umverteilte Teams stammen aus dem Umfeld der üblichen Apple-Gerüchteküche. Trotzdem verdichten sich die Hinweise seit Monaten.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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