
DJI Romo 2: Der Drohnenbauer lässt jetzt Böden schrubben
DJI legt bei seinen Saugrobotern nach. Nach ersten Teasern ist die neue Romo-2-Serie nun offiziell in China gestartet. Und ja, das klingt immer noch ein bisschen schräg: Der Hersteller, den viele vor allem mit Drohnen, Gimbals und Kamerakram verbinden, baut inzwischen ernsthaft Saug- und Wischroboter.
Die neuen Modelle heißen DJI Romo P2 und DJI Romo A2. Beide sollen mit 36.000 Pascal Saugleistung, KI-gestützter Navigation und einer ziemlich üppig ausgestatteten Dockingstation antreten. Damit zielt DJI klar auf das Premium-Segment. 
DJI Romo 2 setzt auf KI und viele Sensoren
Im Zentrum der neuen Romo-2-Serie steht laut Bericht ein KI-gestütztes Reinigungssystem. Die Roboter sollen verschiedene Bodenarten und Reinigungssituationen automatisch erkennen. Auf Teppichen wird die Saugleistung angehoben, bei Flüssigkeiten soll gezielt die Wischfunktion greifen. Für die Hinderniserkennung kombiniert DJI offenbar mehrere Systeme: Laser-Radar, ToF-Sensoren und Fisheye-Kameras. Damit sollen auch kleinere Objekte wie Kabel, Tiernäpfe oder flache Gegenstände erkannt werden. Selbst transparente Hindernisse wie Glasflächen oder Spiegel nennt DJI als Erkennungsziel. Zusätzlich gibt es eine Beleuchtung, damit Schmutz und Objekte auch bei wenig Licht besser erkannt werden..
36.000 Pascal und ein ausfahrbarer Arm
Die nackte Zahl ist natürlich die 36.000 Pa Saugleistung. Das ist viel. Sehr viel sogar, zumindest auf dem Datenblatt. Wie immer bei Saugrobotern gilt aber: Pascal allein putzt keine Wohnung. Entscheidend sind Luftführung, Bürstensystem, Navigation, Teppicherkennung und wie gut der Roboter seine Leistung wirklich auf den Boden bekommt. Spannend ist auch der ausfahrbare Reinigungsarm. Der soll sich um bis zu 123 Grad bewegen und damit besser an Wänden und in Ecken arbeiten. Dazu kommen rotierende Wischmopps und ein Bürstensystem, das Verwicklungen durch lange Haare reduzieren soll. Für Haushalte mit Schwellen verspricht DJI ebenfalls einiges: Einzelne Hindernisse bis vier Zentimeter und doppelte Schwellen bis 8,5 Zentimeter sollen überwunden werden können.
Die Station macht den Dreck weg
Auch die Dockingstation soll einiges selbst erledigen. Genannt werden automatische Staubentleerung, Reinigung der Wischmopps, Heißlufttrocknung und Schmutzwasserreinigung. Dazu kommt UV-Licht, das Keime reduzieren soll. Je nach Variante soll es auch Stationen mit festem Frisch- und Abwasseranschluss geben.
Deutschlandstart noch offen
Aktuell ist die Romo-2-Serie nur in China erhältlich. Einen Termin für den globalen Markt oder Deutschland nennt DJI bislang nicht. Sollte die Serie international starten, dürfte DJI wieder mit mehreren Varianten und vermutlich auch unterschiedlichen Designs arbeiten. Bereits die erste Romo-Serie wurde in normalen und transparenten Ausführungen angeboten.
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