
Ein cleverer Spieleentwickler verwandelt Karten eines Roomba Saugroboters in Maps für die Mutter aller Shooter.
Programmierer Rich Whitehouse hat sich die Daten einmal genauer angesehen und dabei festgestellt, dass die diese recht präzise sind. Und was kann man mit Umgebungsdaten einer Wohnung besseres machen als sie in eine Karte für einen Ego-Shooter umwandeln – ähnlich den Level-Editoren die es damals gab nur halt mit Echtdaten und automatisch – nach ein paar Zeilen Code und ettlichen Tassen Kaffee war Doomba geboren.

Wer im Besitz eines Roomba 980 oder eines anderen Saugroboter von iRobot der mit der Navigationslösung namens „SLAM“ arbeitet, kann auch gleich loslegen: per WiFi mit dem PC verbinden, woraufhin die Software die Daten des Roboters aufzeichnet. Mithilfe von Sensoren erzeugt der Roboter während des Saugvorgangs durch die Wohnung eine einfache 3D-Karte, auf deren Basis man Reinigungsrunde planen kann. Mit frei zugänglichen Tools kann dieser Datenbestand ausgelesen werden, vollkommen legal.

Sobald die Daten gesammelt sind, erhält man eine Datei, die über das DOOMBA Plug-in für Whitehouses Noesis-Software direkt in ein Doom-Level umgewandelt werden kann. Die Platzierung von Monster, Power-Ups und Waffen sowie die Texturen für die Wände kann man komplett dem Zufall überlassen. Alternativ kann man auch wählen, welches Grafikset verwendet wird und wie viele Feinde und Waffen unterschiedlichen Typs auf der Map spawnen. So könntet ihr zum Beispiel im Schlafzimmer starten, bevor ihr euch an der Kaffeemaschine ein Power-Up gönnt um dem Endgegener dann im Arbeitszimmer zu begegnen. Auf dem Weg dorthin müsst ihr euch natürlcih gegen allerlei Monster wehren und ballern was das Zeug hält.
Wer jetzt Bock hat in seinen eigenen 4 Wänden gegen Dämoen zu kämpfen, für die hat Whitehouse eine Anleitung auf seiner Homepage veröffentlicht.
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