
RingConn bringt die dritte Generation seines Smart Rings an den Start. (hier findet ihr den Test zu Gen2) Der RingConn Gen 3 ist ab sofort vorbestellbar optisch bleibt alles beim gleichen, doch die Gen3 kann ein paar neue Tricks
Vibrationsmotor im Ring
Die spannendste Neuerung sitzt direkt im Ring: RingConn verbaut beim Gen 3 einen Vibrationsmotor. Damit kann der Ring dezente Hinweise direkt am Finger geben. Gedacht ist das unter anderem für Alarme, Gesundheitsbenachrichtigungen, niedrigen Akkustand, Stresswarnungen oder längere Inaktivität. Praktisch könnte das vor allem für Nutzer sein, die keine Smartwatch tragen wollen. Ein stiller Alarm am Finger ist deutlich unauffälliger als ein vibrierendes Handgelenk. Ob das im Alltag wirklich angenehm ist oder irgendwann nervt, hängt natürlich stark davon ab, wie fein RingConn die Benachrichtigungen in der App konfigurierbar macht.
Mehr Gesundheitsdaten, aber kein Medizinprodukt
RingConn bewirbt den Gen 3 unter anderem mit Einblicken in die vaskuläre Gesundheit. Dazu gehören Blutdruck-Trends beziehungsweise Blood Pressure Insights. Wichtig ist dabei: RingConn ersetzt damit kein medizinisches Blutdruckmessgerät. Der Hersteller selbst stellt klar, dass es um Muster und Veränderungen geht, nicht um eine klassische medizinische Diagnose.Der RingConn Gen 3 soll weiterhin die typischen Werte eines Smart Rings erfassen. Dazu gehören Schlafanalyse, Herzfrequenz, Bewegung, Stress und weitere Gesundheitsmetriken.
Bis zu 14 Tage Akku
Auch bei der Akkulaufzeit bleibt RingConn ziemlich selbstbewusst. Der Hersteller nennt bis zu 14 Tage Laufzeit, wobei diese Angabe von Nutzung, Ringgröße und aktivierten Funktionen abhängt. Mit aktivierten Vibrationshinweisen dürfte der Wert entsprechend niedriger ausfallen. Damit liegt der RingConn Gen 3 zumindest auf dem Papier stark. Viele Wearables nerven nicht, weil sie schlecht messen, sondern weil sie ständig ans Ladegerät wollen. Ein Ring, den man im besten Fall über eine Woche vergisst, hat da einen echten Vorteil. Gerade bei Schlaftracking ist das wichtig, denn ein leerer Ring misst nachts ungefähr so viel wie ein Kronkorken.
Preis und Vorbestellung
Im deutschen RingConn-Shop wird der RingConn Gen 3 aktuell mit einem Vorbestellerpreis von 332 Euro gelistet. Der reguläre Preis liegt laut Shop bei 369 Euro.
Zur Ausstattung nennt RingConn fünf Kernpunkte: Einblicke in die vaskuläre Gesundheit, intelligente Vibrationsalarme, neue Sensorik, bis zu 14 Tage Akkulaufzeit und eine universelle Ladeschale. Der Ring richtet sich damit klar an Nutzer, die Gesundheitsdaten sammeln wollen, aber keine Lust auf eine Smartwatch und noch weniger Lust auf ein weiteres Monatsabo haben.
RingConn macht Druck auf Oura und Co.
Der Markt für Smart Rings wird voller. Oura ist weiterhin die bekannteste Marke, verlangt aber für viele Funktionen ein Abo, diese gibt es bei Ringconn nicht. Genau hier setzt RingConn an. Der Gen 3 kostet zwar auch kein Taschengeld, aber der Kaufpreis bleibt zumindest transparenter. Kaufen, tragen, Daten ansehen.
Ob der RingConn Gen 3 am Ende wirklich die bessere Wahl ist, hängt von der Messgenauigkeit, der App und dem Tragekomfort ab. Auf dem Papier bringt er aber genau die richtigen Zutaten mit: lange Laufzeit, Gesundheitsfunktionen, dezente Benachrichtigungen und keine laufenden Gebühren. Der Vibrationsmotor könnte dabei der kleine Unterschied sein, der Smart Rings im Alltag ein gutes Stück brauchbarer macht.
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