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Was ist eigentlich dieser Raspberry Pi?

Raspberry PiBeim Raspberry Pi handelt es sich um einen kreditkartengroßen Einplatinen-Computer, entwickelt wurde er von der Raspberry Pi Foundation. Die Idee war einen Mikrocomputer herzustellen, der besonders zur Bildung und zum Experimentieren anregen soll. Dieser wurde erfolgreich in zwei Versionen entwickelt: A und B, und deren Preise betragen $25 bzw. $35. Beide Modelle erschienen im Jahr 2012, wobei das zweite zusätzlich auch über einen integrierten Ethernet-Adapter verfügt. Der Raspberry Pi ist mit einem Hauptprozessor (ARM) von 700 MHz ausgerüstet und verfügt über 256 MB Arbeitsspeicher. Ab Oktober 2012 gibt es das gleiche Modell auch mit 512 MB RAM, und zwar zum gleichen Preis.

An diesem Mikrocomputer können diejenigen Betriebssysteme installiert werden, die die ARM-Architektur unterstützen, wie zum Beispiel Linux. Da eine Festplatte nicht vorgesehen ist, werden stattdessen MMC bzw. SD Speicherkarten als nicht-flüchtiger Speicher benutzt. Einsatzmöglichkeiten gibt es viele, da die Leistungsaufnahme gering und die Preise günstig sind. Der Raspberry Pi eignet sich also sowohl als ein Schulrechner als auch Server, Thin Client oder Streaming-Client. An das Gerät kann zum Beispiel direkt ein Fernsehgerät oder eine Tastatur angeschlossen werden. Weitere Einsatzbereiche sind etwa Textverarbeitung, Kalkulationen oder sogar Spiele. Es konnten im Test sogar auch Videos in HD Qualität wiedergegeben werden.
Der Raspberry Pi wird aber ohne Netzsstecker, Speicher, Kabel, Gehäuse oder Tastatur versendet. Es ist ein richtiges Open-Source Computer für die Hosentasche und hat sich als ein erfolgreiches Projekt erwiesen. Kinder und Jugendliche beherrschen zwar den Umgang mit der Software, doch wie die dazugehörende Geräte und deren Aufbau tatsächlich funktionieren weiß ein durchschnittlicher Nutzer oder Student kaum. Gerade das hat den Wissenschaftler Eben Upton von der Cambridge University dazu inspiriert, den Raspberry Pi zu kreieren und der Öffentlichkeit vorzustellen. Es wurde ein kleiner, robuster und preiswerter Computer geschaffen, der sich nicht nur in der Hosentasche transportieren lässt, sondern gleichzeitig auch viele Möglichkeiten bietet.
Gerade einmal so groß wie eine Kreditkarte, bietet der Raspberry Pi zahlreiche Anschlussmöglichkeiten. Das Modell B besitzt unter anderem auch einen Slot für SD-Speicherkarten, zwei Videoausgänge, einen Audioausgang, zwei USB-Anschlüsse und einen Netzwerkanschluss. Da der Raspberry Pi bekanntlich über keine Festplatte verfügt, muss auch das Betriebssystem auf eine SD-Karte installiert werden. Der Raspberry Pi soll unter anderem auch das Interesse von Programmierer, Elektronik-Liebhaber und Hobby-Entwicklern wecken und nebenbei auch die neue Kultur und Dimension in der Hardwareentwicklung vorantreiben. Treiber können ohne Einwilligung der Hersteller verändert und angepasst werden, im Startmenü des Raspberry Pi finden sich auch Editoren für sämtliche Programmiersprachen, wie z.B. Perl, Ruby, Python oder Smalltalk. Das ist ein weiteres Argument, wieso das Gerät als Entwicklungsmaschine für erste Experimente und Programmierversuche sehr beliebt geworden ist.

Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

ein Kommentar

  1. Empfohlen sei die Mal schnell die Nutzung als Media Center, so mach ich es. Das sei auch deshalb empfohlen, weil das jeder hinbekommen sollte, die entsprechende Software (Stichwort „Raspbmc“) ist bereits vorhanden und dann einfach die Filme und co auf die SD Karte spielen – oder etwas raffinierter, über das Netzwerk bereitstellen.

    Und einen kostengünstigeren, so effektiven Media Center wird man wohl im Handel ansonsten nicht finden. 😉

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