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Artillery M1 Pro: CoreXY-Drucker mit 320-Grad-Hotend, Heizkammer und Multicolor-Ambitionen

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Artillery stellt den M1 Pro vor, der Drucker setzt auf ein geschlossenes CoreXY-Konzept, verspricht bis zu 600 mm/s Druckgeschwindigkeit, eine maximale Beschleunigung von 20.000 mm/s², ein 320 °C Hotend und eine aktiv beheizte Druckkammer mit bis zu 60 °C. Damit zielt das Modell klar auf Anwender, die nicht nur PLA und PETG drucken wollen, sondern auch technische Materialien wie ABS, ASA, PA, PC oder carbonfaserverstärkte Filamente im Blick haben.

Spannend ist vor allem die Positionierung: Artillery versucht sich hier mit Features zu positionieren die man aus der oberen Preisklassen kennt. Dazu zählen neben der beheizten Kammer auch ein All-Metal-Hotend, eine gehärtete Stahldüse, ein voll eingehaustes Gehäuse, ein 4,3-Zoll-Touchscreen und eine auf Klipper basierende Artillery-OS-Plattform. Der Druckraum liegt bei 260 × 260 × 260 mm und ordnet den M1 Pro damit in die inzwischen sehr umkämpfte Mittelklasse der schnellen CoreXY-Drucker ein.

Artillery greift gezielt die aktuelle CoreXY-Klasse an

Der M1 Pro ist nicht als einfacher Einsteigerdrucker, sondern eine günstige Alternative zu den bekannteren geschlossenen Highspeed-Systemen. Dafür kombiniert Artillery klassische Komfortmerkmale wie automatisierte Abläufe und Einhausung mit klar auf Performance ausgelegter Hardware. Gerade die 60-Grad-Heizkammer ist ein Punkt, der auffällt, weil sie bei problematischeren Materialien helfen soll, Warping und Schichttrennung zu reduzieren.

Offiziell nennt Artillery unter anderem PLA, PETG, TPU, ABS, ASA, PA, PC sowie mehrere CF-Varianten.

Multicolor ist geplant, muss nachgerüstet werden

Ein wichtiger Punkt beim M1 Pro ist die geplante CMC-Multicolor-Einheit, mit der sich mehrere Farben beziehungsweise Materialien verarbeiten lassen sollen. Artillery setzt hier auf ein eigenes System und sogar die Reihenschaltung von Einheiten für mehr Farben ist vorgesehen.

Preislich okayisch

Offiziell wurde der M1 Pro beziehungsweise die aktuelle Shop-Variante teils für rund 319 bis 349 Euro gelistet. Damit wäre das Gerät deutlich günstiger als viele andere geschlossene CoreXY-Drucker mit ähnlicher Feature-Liste. Gerade deshalb ist das Modell für Bastler und preisbewusste Power-User interessant.

Technisch stark auf dem Papier, jetzt zählt die Praxis

Auf dem Papier liest sich der Artillery M1 Pro wie ein ziemlich frecher Angriff auf etablierte Marken: geschlossenes CoreXY-System, 320 °C Hotend, 60 °C Heizkammer, 600 mm/s, CF-Materialien, Touchscreen und ein Preis, der für viele Konkurrenzmodelle unangenehm werden dürfte. Genau deshalb ist der Drucker interessant.

Technische Daten des Artillery M1 Pro

Merkmal Artillery M1 Pro
Bauart CoreXY, geschlossenes Gehäuse
Bauraum 260 × 260 × 260 mm
Max. Druckgeschwindigkeit bis zu 600 mm/s
Max. Beschleunigung bis zu 20.000 mm/s²
Max. Flussrate 40 mm³/s
Extruder Direct Drive
Hotend All-Metal-Hotend
Max. Düsentemperatur bis zu 320 °C
Standard-Düse 0,4 mm
Optionale Düsen 0,2 / 0,6 / 0,8 mm
Druckbett flexible PEI-Federstahlplatte
Druckbett-Temperatur bis zu 120 °C
Heizkammer aktiv beheizt bis 60 °C
Display 4,3-Zoll-Farb-Touchscreen
Betriebssystem Artillery OS auf Klipper-Basis
Konnektivität Wi-Fi 2,4 GHz, LAN, microSD
Kamera integrierte Überwachungskamera mit Fehlererkennung
Mainboard-Treiber TMC2209
Arbeitsspeicher 512 MB RAM
Speicher 8 GB
Unterstützte Materialien PLA, PETG, TPU, ABS, ASA, PA, PC, CF-Materialien
Mehrfarbdruck vorbereitet für Artillery MCM-System per Update
Geräuschpegel ca. 55 dB geschlossen, unter 45 dB im Silent Mode

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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