
BMW i7 bekommt Facelift: Mehr Reichweite, neues Cockpit, Marktstart im Juli
BMW hat die überarbeitete 7er-Reihe offiziell vorgestellt. Die Modellpflege bringt ein sichtbar angepasstes Exterieur, ein modernisiertes Interieur und neue Technik aus dem Umfeld der „Neuen Klasse“ in die Luxuslimousine. Der vollelektrische i7 profitiert dabei besonders: BMW spricht von über 720 Kilometern WLTP-Reichweite, der i7 60 xDrive kommt laut technischen Daten je nach Konfiguration auf bis zu 727 Kilometer. 
Neues Design für die Oberklasse
Optisch bleibt der neue 7er klar als BMW-Flaggschiff erkennbar, bekommt aber mehrere Änderungen an Front und Heck. BMW nennt unter anderem die neue BMW Niere Iconic Glow, überarbeitete Leuchten, eine modifizierte Formensprache und erstmals 22-Zoll-Räder ab Werk. Damit will der Hersteller die Oberklasse-Limousine stärker von den kleineren Baureihen absetzen.
Mehr Technik im Innenraum
Im Innenraum setzt BMW auf das neue Panoramic iDrive, einen serienmäßigen BMW Passenger Screen und einen weiterentwickelten BMW Theatre Screen. Laut BMW sind damit unter anderem 8K-Streaming, Gaming und Video-Calls für die Passagiere möglich. Dazu kommen neue Licht-Elemente, hochwertige Materialien und ein stärker digital ausgerichtetes Bedienkonzept mit BMW Operating System X.
i7 legt technisch spürbar zu
Beim Elektroantrieb setzt BMW auf Rundzellen der sechsten eDrive-Generation. Der BMW i7 60 xDrive leistet 400 kW / 544 PS, speichert 112,5 kWh netto und lädt mit bis zu 250 kW DC. Der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent soll in 28 Minuten möglich sein. Nach 10 Minuten DC-Laden nennt BMW bis zu 235 Kilometer zusätzliche Reichweite nach DIN. Für den i7 60 xDrive gibt BMW je nach Ausstattung einen WLTP-Korridor von 581 bis 727 Kilometern an.
Auch das neue Einstiegsmodell BMW i7 50 xDrive zeigt sich. Es kommt auf 335 kW / 455 PS, ebenfalls 112,5 kWh netto, bis zu 250 kW DC-Ladeleistung und eine WLTP-Reichweite von 591 bis 728 Kilometern. Rein formal liegt die Spitze damit sogar minimal über dem 60 xDrive, was an der jeweiligen Konfiguration und Ausstattung liegt.
Assistenz und Produktion
BMW erweitert außerdem die Assistenzsysteme. Der Autobahnassistent erlaubt freihändiges Fahren bis 130 km/h in zahlreichen europäischen Ländern. Neu ist zudem ein City-Assistent für navigationsgeführte Fahrten im Stadtverkehr. Produziert werden alle Varianten der neuen 7er-Reihe weiterhin im BMW Group Werk Dingolfing.
Marktstart im Sommer
Die Markteinführung soll ab Juli 2026 anlaufen. Ein konkreter deutscher Preis steht in der BMW-Pressemappe noch nicht, es wird gemunkelt dass der Start der Baureihe bei rund 118.000 Euro und von mindestens 121.400 Euro für das elektrische Einstiegsmodell i7.
In diesem Artikel können Partnerlinks enthalten sein. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.