Drohnen

Tricopter, Quadcopter, Hexacopter, Octocopter, Octacopter, Multicopter und Co. Alles fliegt – jedoch sind diese Begriffe nicht so weit verbreitet wie der Begriff “Drohne”, der alle Bauarten von Coptern zusammenfasst und unterscheiden sich lediglich durch die Anzahl der verwendeten Propeller bzw. Motoren. Ein weiterer Begriff den man in diesem Zusammenhang hört, ist das Wort UAV (aus dem englisch: UAV – unmanned arial vehicle), welches Drohnen zu Wasser und an Land ausschließt.

 
Drohnen können sowohl autonom, als auch mit einem Controller oder einem Smartphone gesteuerte werden. Der Begriff “Drohne” ist Umgangssprachlichen aber meist negativ belastet, da man ihn zuerst mit den autonomen Kampfjets in Kriegseinsätzen assoziiert. Fachleute sprechen daher lieber von einem “(Multi-) Copter”.

Drohnen sind mehr als eine fliegende Kamera
Die Einsatzgebiete sind jedoch vielfältiger als in einem Kriegseinsatz. Entweder als reines Hobby-Objekt zum reinen Fliegen oder auch Filmen und Fotografieren, auch im professionellen Bereich haben Copter bereits ihren Einsatz gefunden. Die zivile Nutzung ist dabei vielfältig:
 
• Luftaufnahmen (Fotografie / Videos)
• Forst- und Landwirtschaft
• Industrielle Wartung
• Vermessungstechnik
• Erkundung / Forschung
• Schutz der Bevölkerung durch Polizei, Feuerwehr oder THW
• First-Person-View Drohnen-Rennen
 
Wie hält sich ein Multicopter stabil in der Luft?
Mit der Gesamtzahl der verwendeten Rotoren steigt auch die Komplexität und Schwierigkeit des Fliegens. Ohne zusätzliche Technik ist ein Multicopter aerodynamisch vollkommen instabil, und setzt einiges an Technik zur Flugstabilisierung voraus.
Multicopter besitzen in der Regel immer eine gerade Anzahl Rotoren, damit sie stabil in der Luft schweben können. Diese drehen sich immer in abwechselnder Reihenfolge im Uhrzeigersinn, beziehungsweise Gegenuhrzeigersein. Dadurch heben sich die Drehimpulse der Rotoren ein ungewolltes Drehen um die eigene Achse (das sogenannte Rollen) wird verhindert.
 
Dazu kommen Sensoren wie GPS, Ultraschall, Kameras und Gyroskope die den Piloten unterstützen einen absturzfreien Flug zu absolvieren.
 
In den hochpreisigen Drohnen kommen ebenfalls Fallback-Lösungen zum Einsatz die in Notfall den Copter an einem Absturz hindern oder bei einem Verbindungsabbruch zwischen Pilot und Copter diesen wieder sicher zu seinem Startpunkt zurückleiten. (Return-to-Home).

Welches ist die richtige Drohne für mich?
Die Anzahl der angebotenen Drohnen-Modelle ist aktuell fast unüberschaubar. Neben Mini-Drohnen die bereits für unter 30 Euro zu bekommen sind, reihen sich Kamera-Drohnen die weit über 1000 Euro gehen. Wie soll man bei all dem nur den Überblich behalten und die richtige Drohne für sich finden? Wir versuchen hier einen kleinen Überblick verschiedener Modelle zu geben zu erklären für welchen Einsatzzweck sie geeignet sind. Egal ob ihr Einsteiger oder bereits fortgeschrittener Pilot seid, für jeden sollte etwas dabei sein.

Für Einsteiger gilt jedoch: Mit einem Quadrocopter (4 Rotoren) erlernt man den kontrollierten Drohnenflug am einfachsten. Je kleiner und robuster das Fluggerät aufgebaut ist, umso stabiler ist die Drohen in der Luft zu halten. Auch werden die anfänglich fast unvermeidbaren Abstürze besser von einem kleineren System weggesteckt.

Mit ausreichend Flugerfahrung kann man sich langsam an größere Drohnen wagen. Wer ausreichend technisches Verständnis mitbringt kann sich auch gerne einen Hexa- oder Octacopter selbst bauen und diesen auch mit Professionellen Kameras ausstatten. Der Markt bietet hier fast unendliche Möglichkeiten sich seine Traumdrohne selbst zu bauen. Von einer GoPro Hero Kamera bis hin zu ultrahochauflösenden Red-Kameras ist hier alles möglich.

Jedoch gilt: So schön das Fliegen mit eurer Drohne auch ist, gibt es doch aus rechtlicher und versicherungstechnischer Sicht einige wichtige Punkte, die unbedingt beachtet werden müssen. Informiert euch am besten vor jedem Flug ob ihr dort überhaupt abheben dürft, so haben alle etwas von dem Hobby.

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