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Rogbid Loop: Displayloser Fitness-Tracker startet als günstige Whoop-Alternative

Der Markt für Fitness-Tracker ohne Display bekommt Zuwachs. Mit dem Rogbid Loop bringt der Hersteller ein neues Armband an den Start, das klar in Richtung Whoop schielt, beim Preis aber deutlich niedriger ansetzt. Der Tracker setzt auf ein unauffälliges Design ohne Bildschirm und soll Gesundheitsdaten vor allem im Hintergrund erfassen. Laut Hersteller liegt der Preis bei 69,99 US-Dollar.

Fokus auf Tracking statt Display

Der Rogbid Loop verzichtet komplett auf ein Display. Das Konzept ist damit schnell erklärt: Daten werden kontinuierlich aufgezeichnet, die Auswertung läuft anschließend über die begleitende App. Genau dieser Ansatz erinnert stark an Whoop, das seit Jahren mit screenlosem Tracking, Recovery-Daten und App-basierter Analyse arbeitet.

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EKG als seltenes Extra in dieser Preisklasse

Spannend wird der Tracker vor allem bei den Gesundheitsfunktionen. Laut Hersteller und ersten Berichten unterstützt der Rogbid Loop Herzfrequenzmessung, Blutsauerstoff, HRV, Schlaftracking und als Besonderheit auch EKG-Messungen. Dafür nutzt das Band laut Berichten einen GH3228-Chip mit 500 Hz und soll 30-Sekunden-EKGs samt Analyse ermöglichen.

Akku, Gewicht und Wasserschutz

Beim Rest der Ausstattung bleibt der Rogbid Loop eher auf bekanntem Kurs. Verbaut ist ein 150-mAh-Akku, der laut Hersteller eine Standby-Laufzeit von bis zu 15 Tagen erreichen soll. Dazu kommen 5 ATM Wasserschutz, ein Gewicht von rund 25 Gramm und mehrere Stoffarmbänder, die direkt mitgeliefert werden. Auch NFC wird in Berichten zum Gerät genannt.

Damit ist der Loop klar auf dauerhaftes Tragen ausgelegt. Genau das ist bei dieser Geräteklasse auch Pflicht, denn Mehrwert entsteht hier nicht über einzelne Messungen, sondern über langfristig gesammelte Daten zu Schlaf, Erholung und Belastung.

Günstiger Einstieg in die Whoop-Idee

Der direkte Vergleich mit Whoop drängt sich auf, auch wenn Rogbid beim Gesamtpaket noch beweisen muss, wie gut App, Auswertung und Sensorik wirklich sind. Genau dort liegt bei etablierten Plattformen meist der eigentliche Vorsprung. Trotzdem könnte der Rogbid Loop für Nutzer interessant sein, die das Konzept eines displaylosen Fitness-Bands ausprobieren wollen, ohne gleich in ein teureres Ökosystem oder ein Abo-Modell einzusteigen.

Unterm Strich wirkt der Rogbid Loop wie ein günstiger Einstieg in eine Nische, die bislang vor allem von deutlich teureren Lösungen geprägt war. Ob daraus mehr wird als nur ein billiger Whoop-Lookalike, muss ein Praxistest zeigen.

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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