Zendure PowerHub: Zentrale Steuerung macht Solarhaushalte zum Energie-Ökosystem
KI-Hub vernetzt Solar, Speicher und E-Mobilität
Zendure erweitert mit dem PowerHub seine SolarFlow-Mix-Reihe um eine zentrale Steuereinheit, die den Schritt vom modularen Speichersystem hin zu einem integrierten Energiemanagement im Haushalt markieren soll. Die neue Hardware verknüpft Photovoltaik, Batteriespeicher, Netzstrom, Notstromversorgung und steuerbare Verbraucher innerhalb einer gemeinsamen Architektur und reagiert damit auf die steigenden Anforderungen moderner Haushalte, in denen Strom nicht nur verbraucht, sondern zunehmend auch selbst erzeugt, gespeichert und flexibel verteilt wird.
Im Zentrum steht eine skalierbare Systemlogik: Haushalte können mit einer Grundkonfiguration beginnen und ihre Kapazitäten schrittweise ausbauen. Pro Einheit sind Speicherkapazitäten bis 50 kWh vorgesehen, in kombinierten Setups sind bis zu 150 kWh möglich. Bis zu drei SolarFlow-Mix-Systeme lassen sich koppeln und erreichen gemeinsam eine Dauerleistung von bis zu 12 kW – ausreichend, um auch energieintensive Anwendungen wie Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge einzubinden. Der PowerHub wird in ein- und dreiphasigen Varianten angeboten und richtet sich damit an die in Europa üblichen Netzanschlüsse. Insbesondere die dreiphasige Version ermöglicht eine gleichmäßige Lastverteilung und unterstützt leistungsstärkere Anwendungen wie das parallele Laden von Elektrofahrzeugen.
Technisch versteht sich der PowerHub als offene Plattform. Über Standardschnittstellen wie SG-Ready, EEBus oder OCPP lassen sich externe Geräte einbinden, während die VPP-Readiness die Integration in virtuelle Kraftwerke vorbereitet. Die Steuerung erfolgt über das Betriebssystem ZEN+OS und die KI-basierte Logik ZENKI AI, die Verbrauchsdaten, Wetterprognosen und Strompreise analysiert, um Energieflüsse in Echtzeit zu optimieren. Ergänzt wird das System durch den dynamischen Tarifdienst ZenWave, über den Strom automatisch am Spotmarkt gehandelt werden kann.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Versorgungssicherheit. Im Fall eines Stromausfalls übernimmt der PowerHub die Energieversorgung des gesamten Haushalts und schaltet innerhalb von rund zehn Millisekunden auf Batteriebetrieb um. Auch größere Verbraucher bleiben damit funktionsfähig. Dank Black-Start-Funktion kann das System nach einem vollständigen Netzausfall eigenständig über Solarenergie neu starten, während im Offgrid-Betrieb weiterhin Ladeleistungen für Elektrofahrzeuge möglich sind.
Neben der technischen Integration zielt Zendure auch auf eine vereinfachte Installation. Durch die Bündelung mehrerer Funktionen in einer Einheit sollen Schnittstellen reduziert und Installationskosten gesenkt werden. Gleichzeitig erhöht sich der Eigenverbrauchsanteil, da erzeugte Energie effizienter gespeichert und zeitversetzt genutzt werden kann. Unter bestimmten Bedingungen lassen sich laut Hersteller deutliche Einsparungen bei den Stromkosten erzielen, insbesondere in Kombination mit größeren PV-Anlagen und dynamischen Tarifen.
Zum Marktstart plant Zendure ein begrenztes Einführungsangebot: Die ersten 1.000 Kund:innen in Europa, die mehrere SolarFlow-Mix-Einheiten erwerben, erhalten den PowerHub ohne Aufpreis. Der Verkaufsstart ist für Juli 2026 vorgesehen, konkrete Preise sollen erst zum Launch kommuniziert werden. Parallel arbeitet Zendure an einer eigenen bidirektionalen Wallbox, die künftig in das System integriert werden soll und Vehicle-to-Grid-Funktionen unterstützt.
Quelle: Pressemitteilung
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