3D-DruckDruck-Praxis

Hi3D macht aus Bildern 3D-Modelle für den 3D-Druck

Der KI-Dienst hat seinen Bild-zu-3D-Generator in Version 2.1 veröffentlicht und richtet sich damit vor allem an Nutzer, die zwar Ideen haben, aber nicht stundenlang in Blender, Fusion oder anderer CAD-Software herumkriechen wollen.

Das Prinzip ist simpel: Nutzer laden ein Bild hoch, etwa ein Foto, eine Illustration oder ein Logo. Hi3D erzeugt daraus ein 3D-Modell, das möglichst direkt weiterverarbeitet werden kann. Laut Anbieter läuft der Prozess komplett im Browser. Ein lokales Setup ist also nicht nötig. Unterstützt werden unter anderem JPG, JPEG, PNG und WebP, die Datei darf bis zu 20 MB groß sein. Für den Export nennt Hi3D Formate wie GLB, OBJ und STL.

Druckfertig statt nur hübsch

Spannend wird Hi3D vor allem durch den Fokus auf 3D-Druck. Der Dienst wirbt nicht nur mit hübschen 3D-Assets, sondern mit „print-ready geometry“. Die Modelle sollen saubere Geometrien, stabile Standflächen und brauchbare Strukturen besitzen. Klar, das ersetzt keine technische Konstruktion mit exakten Toleranzen. Für Figuren, Reliefs, Logos, Deko-Objekte oder Konzeptmodelle kann das aber ziemlich nützlich werden.

Split-to-Print kommt später

Eine weitere Funktion ist bereits angekündigt: „Split-to-Print“. Damit sollen Modelle automatisch in druckbare Einzelteile zerlegt werden können. Das wäre besonders bei größeren Objekten oder Figuren interessant, die nicht am Stück auf das Druckbett passen. Die Funktion soll einzelne Bereiche eines Modells auswählbar machen und daraus eine passende Aufteilung für den Druck erzeugen. Einen konkreten Starttermin nennt Hi3D bisher nicht.

Preise und Einschränkungen

Hi3D bietet eine kostenlose Variante mit 100 Credits an. Damit lassen sich angeblich zehn Geometrie-Modelle und fünf texturierte Modelle erzeugen. Die Ergebnisse stehen dabei unter CC BY 4.0. Wer kommerzielle Nutzung und private Assets möchte, muss zu einem kostenpflichtigen Tarif greifen.

Die Monatspreise bei 19,90 US-Dollar für Pro, 39,90 US-Dollar für Max und 129,90 US-Dollar für Ultra. IDie enthaltenen Credits verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums.

Info zu Partnerlinks

In diesem Artikel können Partnerlinks enthalten sein. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"