Kino

Warum Shakespeare bis heute der meistverfilmte Autor ist

Manchmal sitze ich da und mir kommen komische Fragen in den Sinn, diesmal wollte ich wissen was der meist verfilmte Autor ist und dachte da zunächst an Stephen King, ich wurde aber eines Besseren belehrt, als ich angefangen habe mir die Infos dafür zusammenzusuchen, denn:

William Shakespeare gilt bis heute als meist verfilmter Autor der Welt. Guinness World Records führte ihn bereits im Februar 2016 mit 1.121 Schreib-Credits für Film- und TV-Produktionen. Dazu zählen laut Guinness allein 106 Versionen von Hamlet, 98 Verfilmungen von Macbeth und 64 Adaptionen von Romeo and Juliet.

Seit mehr als 125 Jahren auf der Leinwand

Die Folger Shakespeare Library nennt den Stummfilm King John aus dem Jahr 1899 als Werk, das oft als erster Shakespeare-Film überhaupt bezeichnet wird. Damit begleitet Shakespeare das Kino praktisch seit dessen Frühzeit. Kaum ein anderer Autor hat über einen so langen Zeitraum so konstant neue Filmfassungen, Neuinterpretationen und moderne Umsetzungen hervorgebracht.

Warum Shakespeare so oft verfilmt wird

Der Grund ist einfach: Seine Stoffe funktionieren immer noch. Macht, Verrat, Liebe, Eifersucht, Rache und Familienkonflikte lassen sich ohne Probleme in andere Zeiten, Länder und Genres übertragen. Shakespeare muss im Film nicht geschniegelt im historischen Kostüm auftreten. Seine Geschichten laufen auch als Jugendfilm, Musical, Samurai-Drama oder moderner Thriller. Genau diese Flexibilität hält den Stoff bis heute am Leben.

Bekannte Beispiele

Ein besonders starkes Beispiel ist West Side Story. Das Musical und die Filmversion von 1961 basieren klar auf Romeo and Juliet. Gleichzeitig war die Verfilmung auch kommerziell und künstlerisch ein Volltreffer: 10 Oscars bei 11 Nominierungen, darunter der Preis für den besten Film.

Ein ganz anderes Beispiel ist Throne of Blood von Akira Kurosawa. es handelt sich dabei um eine Adaption von Macbeth. Aus dem schottischen Königsdrama wurde hier ein düsteres Samurai-Stück mit japanischem Setting.

Der Rekord wirkt heute sogar eher zu niedrig

Die Guinness-Zahl von 1.121 stammt aus dem Jahr 2016. Seitdem sind weitere Shakespeare-Verfilmungen und lose Adaptionen erschienen. Der offizielle Rekordstand bleibt zwar der belastbare Referenzpunkt, real dürfte die Gesamtzahl inzwischen höher liegen. Schon deshalb bleibt Shakespeare auf absehbare Zeit der Maßstab, wenn es um Literatur auf der Leinwand geht.

Im Vergleich dazu ist Stephen King der moderne Gegenpol zu Shakespeare. King ist laut Guinness der höchstrangige lebende Autor in diesem Feld und kommt allein im Horrorbereich auf 52 Kinofilme nach seinen Stoffen; dabei sind nicht einmal Nicht-Horror-Adaptionen wie Die Verurteilten, The Green Mile oder Stand by Me mitgerechnet. King liefert seit den 1970ern laufend neues Material für Kino und Fernsehen – von Carrie über Misery bis zu neueren Verfilmungen wie The Monkey, The Life of Chuck oder The Long Walk.

Disclaimer: Beim Zusammenstellen der Daten und Filme wurde ChatGPT genutzt

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Torsten Schmitt (Pixelaffe)

Geboren 1976 im schönen Schwetzingen und nicht weggekommen. Ich habe somit den Aufstieg des Internet miterlebt und beruflich auch vorangetrieben. Hier schreibe ich über all die Technologien die mir auf meiner Reise durch das "Neuland" auffallen. Wenn ihr mir was für einen Kaffee oder neue Gadgets zukommen lassen wollt, könnt ihr das gerne über www.paypal.me/pixelaffe tun

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