
CUPRA Tavascan bekommt ein frühes Facelift
CUPRA überarbeitet den Tavascan früher als viele erwartet hätten. Das elektrische SUV-Coupé erhält bereits für das Modelljahr 2026 eine Modellpflege, die sich weniger auf das Design und stärker auf Technik, Bedienung und das Antriebsangebot konzentriert. Neu ist vor allem eine zusätzliche Einstiegsvariante, die den Zugang zur Baureihe günstiger machen dürfte.
Neue Basisversion mit 190 PS und 58-kWh-Akku
Die wichtigste Änderung ist der neue Basisantrieb. CUPRA ergänzt den Tavascan um eine Variante mit 140 kW beziehungsweise 190 PS und einer 58-kWh-Batterie. Dabei handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Akku mit LFP-Chemie, wie ihn auch andere aktuelle MEB-Modelle im Konzern nutzen. Die Reichweite liegt laut den vorliegenden Angaben bei rund 435 Kilometern nach WLTP, die Ladezeit von 10 auf 80 Prozent bei etwa 26 Minuten.
Endurance und VZ bleiben weiterhin im Angebot
An den bekannten stärkeren Versionen ändert sich grundsätzlich nichts. Der Tavascan Endurance bleibt mit 210 kW Heckantrieb und 77-kWh-Batterie im Programm, der Tavascan VZ weiterhin mit 250 kW Allradantrieb und ebenfalls 77 kWh. InsideEVs nennt für diese Varianten weiterhin Reichweiten von 498 bis 553 Kilometern beim Endurance und 477 bis 513 Kilometern beim VZ.
Mehr Technik im Innenraum
Im Cockpit legt CUPRA sichtbar nach. Hinter dem Lenkrad sitzt künftig ein 10,25 Zoll großes Instrumentendisplay statt der bisherigen kleineren Lösung. Dazu kommt ein neues Lenkrad mit physischen Tasten anstelle der bisherigen Touch-Flächen. Das Infotainment basiert nun auf Android Automotive, außerdem soll ein integrierter App-Store zur Verfügung stehen.
One-Pedal-Driving und neue Komfortfunktionen
Neu ist außerdem die Möglichkeit zum One-Pedal-Driving. Dazu kommen weitere digitale und Komfortfunktionen wie der Mobile Device Key, das Teilen digitaler Fahrzeugschlüssel und Vehicle-to-Load. CUPRA nennt zudem ein intelligenteres Klimatisierungssystem mit elektrischen Luftauslässen, das sich vor dem Einstieg aktiv vorbereiten kann.
Optisch bleibt das Facelift zurückhaltend
Beim Außendesign ändert sich nur wenig. Das überrascht nicht, weil der Tavascan noch relativ frisch am Markt ist und bereits mit der aktuellen CUPRA-Designsprache gestartet war. Eine sichtbare Neuerung ist die zusätzliche Außenfarbe Dark Void. Größere Änderungen an Front oder Heck stehen dagegen nicht im Vordergrund.
Produktion startet bald, Auslieferung nach der Sommerpause
Die Produktion des überarbeiteten Tavascan soll in den kommenden Wochen anlaufen. Die Auslieferung beginnt nach der Sommerpause, was laut InsideEVs wohl auf September hinausläuft. Einen offiziellen Preis für die neue Basisversion gibt es noch nicht. Für die bekannten Varianten nennt InsideEVs derzeit 53.340 Euro für den Endurance und 57.910 Euro für den VZ.
Quellen
In diesem Artikel können Partnerlinks enthalten sein. Durch einen Klick darauf gelangt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir eine kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Partnerlinks haben keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.



