
Hyundai IONIQ 3: Kompakt-Stromer mit bis zu 61 kWh
Hyundai hat den IONIQ 3 offiziell vorgestellt. Das neue Elektroauto soll die Lücke zwischen dem kleinen Inster und dem Kona Elektro schließen und zielt klar auf das kompakte Volumensegment. Die Weltpremiere fand am 20. April 2026 zur Milan Design Week statt.
Zwei Akkus, fast 500 Kilometer WLTP
Technisch setzt Hyundai auf die E-GMP-Plattform in einer 400-Volt-Auslegung. Angeboten werden ein Standard-Akku mit 42,2 kWh und eine Long-Range-Version mit 61 kWh. Hyundai nennt dafür eine vorläufige WLTP-Reichweite von 344 Kilometern beziehungsweise bis zu 496 Kilometern. Geladen wird per DC von 10 auf 80 Prozent in rund 29 bis 30 Minuten, AC-Laden ist mit bis zu 22 kW möglich.
Kein Riese, aber erstaunlich viel Platz
Mit 4,16 Metern Länge, 1,80 Metern Breite und 2,68 Metern Radstand bleibt der IONIQ 3 klar in der Kompaktklasse, will innen aber größer wirken als viele direkte Konkurrenten. Hyundai spricht von echtem Fünfsitzer-Komfort, genug Platz für drei Erwachsene hinten und einem Kofferraumvolumen von 441 Litern. Dazu kommt eine integrierte „Megabox“ unter dem Ladeboden. 
Neues Infotainment, V2L und Digital Key
Beim Innenraum setzt Hyundai auf sein neues Pleos-Connect-System auf Basis von Android Automotive OS. Je nach Variante kommen ein 12,9-Zoll- oder 14,6-Zoll-Display zum Einsatz. Dazu nennt Hyundai Funktionen wie Digital Key 2, Plug & Charge, einen integrierten EV-Routenplaner sowie Vehicle-to-Load für innen und außen. Auch bei den Assistenzsystemen wird nicht gekleckert: Highway Driving Assist 2, Remote Smart Parking Assist und Blind-Spot View Monitor stehen bereits in den offiziellen Eckdaten.
Design bleibt typisch IONIQ, aber alltagstauglicher
Optisch fährt Hyundai die bekannte IONIQ-Linie weiter, diesmal aber als kompakten Hatchback statt als große Designnummer für die Vitrine. Die Marke nennt das Ganze „Aero Hatch“ und verspricht einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,263. Pixel-Lichtsignaturen bleiben erhalten, dazu gibt es laut Hyundai bis zu 19-Zoll-Räder und auch eine N-Line-Variante.
Marktstart in Deutschland noch offen
Was weiterhin fehlt, sind konkrete deutsche Preise, finale Verbrauchswerte und ein genauer Verkaufsstart.
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