
Polestar setzt bei Batterien auf 50 Prozent recyceltes Kobalt
Polestar baut den Anteil recycelter Rohstoffe in seinen Batterien weiter aus. Wie der Hersteller mitteilt, enthalten die Batterien von Polestar 2 und Polestar 3 inzwischen mindestens 50 Prozent recyceltes Kobalt. Damit will das Unternehmen die Abhängigkeit von neu gewonnenen Rohstoffen verringern und Batteriematerialien länger im Kreislauf halten.
Fokus auf Kreislaufwirtschaft bei der Batterie
Der Hersteller ordnet den Schritt als Teil seiner Strategie zur Batteriezirkularität ein. Ziel ist es, die Transparenz entlang der Lieferkette zu erhöhen, wertvolle Rohstoffe länger nutzbar zu machen und den Einsatz von Primärmaterialien schrittweise zu reduzieren. Der Anteil des recycelten Kobalts wird laut Polestar nach der Definition der ISO 14021 angegeben.
Polestar 2 und Polestar 3 stehen im Mittelpunkt
Die Umstellung betrifft aktuell die Batterien des Polestar 2 und des Polestar 3.. Polestar verbindet die höhere Recyclingquote damit direkt mit seinem Anspruch, Elektroautos nicht nur lokal emissionsfrei, sondern auch beim Materialeinsatz verantwortungsvoller aufzustellen.
Aufbereitete Ersatzbatterien sollen den Kreislauf verlängern
Polestar schaut dabei nicht nur auf neue Batterien. Das Unternehmen arbeitet mit den Batteriezentren von Volvo Cars zusammen, um Hochvoltbatterien aufzubereiten. Wenn bei Polestar 2 oder Polestar 3 ein Batterietausch nötig wird, sollen Kunden dort eine aufgearbeitete Ersatzbatterie mit gleichwertigem Gesundheitszustand erhalten. So soll die Nutzungsdauer verlängert und der Restwert der Batterie besser erhalten werden. Zusätzlich baut Polestar seine Recyclingpartnerschaften in allen Märkten aus. Gleichzeitig soll dadurch die Rückgewinnung wertvoller Materialien verbessert werden.
Nachhaltigkeit bleibt ein zentrales Markenthema
Polestar verweist in diesem Zusammenhang auch auf weitere Maßnahmen, etwa den Einsatz von recyceltem Aluminium und Stahl, Materialien auf Basis von ECONYL-Polyamid sowie Garnen aus PET-Abfällen.
Quellen
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